Hilfe gegen Sodbrennen
Brennen hinter dem Brustbein, saures Aufstoßen, nachts schlimmer? Sodbrennen kennt fast jede:r, meist steckt kein Drama dahinter. Was in den nächsten Minuten hilft, welche Hausmittel belegt sind, was du essen kannst und wann du zum Arzt gehst.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
So viele Menschen haben laut Bundesgesundheitsministerium immer wieder Sodbrennen oder saures Aufstoßen. 18 % der Erwachsenen in Deutschland berichten von mittleren bis starken Refluxsymptomen. Gelegentlich ist es harmlos, ab wöchentlich heißt es Refluxkrankheit.
So viel höher war in einer Fallkontrollstudie das Risiko für Refluxkrankheit, wenn zwischen Abendessen und Schlafengehen weniger als drei Stunden lagen. Die Abend-Uhr in Kapitel 5 rechnet dir die Zeiten für deinen Abend aus.
Antazida hoben in einer Messstudie den Magen-pH nach zwei Minuten an, ein Glas Wasser nach einer Minute, aber nur für drei Minuten. Ein Säureblocker wie Omeprazol braucht Stunden bis Tage; was wann sinnvoll ist, steht in Kapitel 4 und 6.
Wer nachts auf der linken Seite lag, hatte in einer randomisierten Studie in 44 % weniger Reflux, gegenüber 24 % in der Kontrollgruppe. Ein um 20 Zentimeter erhöhtes Kopfende verkürzte lange Refluxepisoden von 3,3 auf 1,0 pro Nacht.
Sodbrennen erkennen: Symptome, Warnzeichen und der Unterschied zum Herz
Sodbrennen ist ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein: Saurer Magensaft fließt in die Speiseröhre zurück, deren Schleimhaut keine Schutzschicht hat. Schuld ist fast nie „zu viel Säure“, sondern ein Ventil, das nicht dicht hält, der untere Schließmuskel der Speiseröhre. Dieses Kapitel zeigt, woran du Sodbrennen erkennst, wann es etwas anderes sein könnte und welche Zeichen du nie aussitzen solltest.
Sodbrennen Symptome: so fühlt es sich an
Die DGVS-Leitlinie 2023 nennt drei Kernsymptome: ein Brennen hinter dem Brustbein, das aus dem Oberbauch bis in den Hals ziehen kann, saures Aufstoßen und das Gefühl, dass Mageninhalt hochkommt, oft mit saurem Geschmack im Mund. Meist nach dem Essen, beim Bücken, im Liegen und nachts. Räuspern, Heiserkeit, Husten, Kloßgefühl und angegriffener Zahnschmelz können dazugehören, müssen aber nicht: Die Leitlinie nennt sie nur „assoziiert“, Säureblocker helfen dagegen oft nicht. In einer Metaanalyse von 2022 hatte jede:r Zweite mit Refluxkrankheit Zahnerosionen, gegenüber jede:r Fünften ohne.
Sodbrennen oder Herz: was du auseinanderhalten musst
Ein Brennen hinter dem Brustbein kann auch vom Herzen kommen; die Deutsche Herzstiftung warnt ausdrücklich vor der Verwechslung. Die Regel: Schmerzen, die stärker sind als alles, was du kennst, länger als fünf Minuten anhalten oder mit Atemnot, Kaltschweiß und Ausstrahlung in Arm, Rücken oder Kiefer kommen, sind ein Fall für die 112, nicht für ein Glas Wasser.
Sodbrennen oder Herz?
Beides brennt hinter dem Brustbein. Diese Merkmale unterscheiden sie, im Zweifel gilt immer die rechte Spalte.
| Eher Sodbrennen | Eher Herz: sofort 112 | |
|---|---|---|
| Wann | Nach dem Essen, im Liegen, beim Bücken, nachts | Plötzlich, auch in Ruhe oder bei Belastung, länger als fünf Minuten |
| Wie es sich anfühlt | Brennend, aufsteigend, sauer im Mund | Druck, Enge, „Elefant auf der Brust“, Vernichtungsgefühl |
| Wohin es zieht | Vom Oberbauch hinter das Brustbein bis in den Hals | In den linken Arm, Rücken, Hals, Kiefer, Schulterblätter, Oberbauch |
| Was noch dazukommt | Aufstoßen, Völlegefühl, Husten oder Räuspern | Atemnot, Kaltschweiß, Übelkeit, blasse Haut, Angst |
| Was hilft | Aufrecht stehen, Wasser, Säurebinder: Besserung in Minuten | Nichts davon, oder es kommt in Wellen zurück |
| Besonders bei Frauen | Gleich | Oft nur Enge, Übelkeit, Oberbauch- oder Rückenschmerz, keine klassische Brustschmerz-Szene |
Warnzeichen nach Deutscher Herzstiftung (Weltherztag 2024) und DGK. Ein Herzinfarkt kann auch mit „nur“ Oberbauchschmerz beginnen. Wenn du unsicher bist, rufst du an, das ist nie falsch.
Stiller Reflux: Räuspern, Heiserkeit, Kloß, aber kein Brennen
„Stiller Reflux“ (laryngopharyngealer Reflux) meint Halsbeschwerden ohne typisches Sodbrennen: ständiges Räuspern, Heiserkeit, Hustenreiz, Kloßgefühl. Im Netz wird er oft dramatisch beschrieben, die DGVS-Leitlinie ist nüchterner: Diese Symptome würden „oft fälschlich ursächlich der Refluxkrankheit zugeordnet“, Studien mit hochdosierten Säureblockern zeigten „keine klaren Ergebnisse“, eine Metaanalyse über 72 Studien fand gegenüber Placebo nur einen kleinen Vorteil. Wer diese Beschwerden hat, gehört zuerst in die HNO-Praxis, nicht automatisch in eine Dauertherapie mit Tabletten.
Wie oft ist zu oft? Die Montreal-Definition zieht die Grenze bei „belästigenden Symptomen“, in der Praxis mindestens einmal pro Woche; ab da heißt es Refluxkrankheit, weltweit bei 13 %. Wer typisches Sodbrennen ohne Warnzeichen hat, braucht laut Leitlinie keine Magenspiegelung, sondern darf erst einmal behandeln: 88 % sind nach vier Wochen Säureblocker beschwerdefrei. Die Warnzeichen unten sind der Grund, warum du trotzdem hinschaust.
Sodbrennen Ursachen: warum das Ventil nicht dicht hält
Die Speiseröhre mündet durch eine Lücke im Zwerchfell in den Magen, verschlossen vom unteren Schließmuskel. Sodbrennen entsteht laut Leitlinie auf drei Wegen: Der Muskel ist dauerhaft zu schwach, er entspannt sich zu oft spontan (meist, wenn ein großes Essen den Magen dehnt), oder ein Teil des Magens ist durch die Lücke nach oben gerutscht (Zwerchfellbruch). Alles, was den Bauchdruck erhöht oder den Ring lockert, macht daraus Sodbrennen.
Übergewicht, Rauchen, Alkohol: was die Zahlen sagen
Im Bundes-Gesundheitssurvey mit 7.124 Befragten hatten Übergewichtige eine 1,8-fach und stark Übergewichtige eine 2,6-fach höhere Wahrscheinlichkeit für Refluxsymptome; Bauchfett drückt den Magen gegen den Ring. Abnehmen wirkt: In der HUNT-Studie verdoppelte sich die Chance auf Beschwerdefreiheit, wenn der BMI um mehr als 3,5 Punkte sank; nach 13 Kilogramm Gewichtsverlust waren in einer Interventionsstudie 65 % beschwerdefrei. Rauchen erhöht das Risiko um ein Viertel. Alkohol lockert den Ring: 48 % mehr Risiko laut Metaanalyse, jedes zusätzliche kleine Glas am Tag plus 16 %.
Sodbrennen durch Stress: empfindlicher, nicht saurer
Stress macht nicht mehr Säure, er senkt die Reizschwelle: 46 Refluxpatient:innen empfanden unter akutem Stress (Lärm) dieselbe Säuremenge in der Speiseröhre als deutlich stärkeres Brennen. Schlafmangel wirkt genauso, schon eine Nacht mit höchstens drei Stunden Schlaf erhöht laut Leitlinie die Säureempfindlichkeit. Und im Stress isst man schneller, größer, später und trinkt mehr Kaffee oder Alkohol, die Auslöser kommen gebündelt. Deshalb steht in Kapitel 4 die Bauchatmung: Sie halbierte in einer randomisierten Studie die Säurezeit in der Speiseröhre.
Medikamente, die Sodbrennen auslösen können: Die Pharmazeutische Zeitung nennt Kortison, Schmerzmittel aus der NSAR-Gruppe (Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen, ASS) und Calciumantagonisten gegen Bluthochdruck wie Amlodipin; Bisphosphonate gegen Osteoporose können die Speiseröhre direkt schädigen und werden deshalb im Stehen mit viel Wasser genommen. Wer regelmäßig NSAR nahm, hatte in der weltweiten Metaanalyse ein um 44 % höheres Risiko; das Bundesgesundheitsministerium nennt außerdem die Pille. Nichts eigenmächtig absetzen, sondern in der Praxis ansprechen: Oft gibt es eine Alternative oder einen besseren Einnahmezeitpunkt.
Drei Dinge, die jedes Sodbrennen erklären
Wer diese drei Stationen kennt, versteht, warum ein Glas Wasser hilft, warum Milch nur kurz hilft und warum die letzte Mahlzeit drei Stunden vor dem Bett liegen sollte.
Das Ventil
Der untere Schließmuskel und das Zwerchfell bilden zusammen die Barriere. Sie hält, solange der Ring zu ist und der Druck im Bauch nicht höher ist als in der Brust. Ein gedehnter Magen, Fett, Alkohol, Nikotin und bestimmte Medikamente lassen den Ring öfter aufgehen; Bauchfett, Schwangerschaft und enge Kleidung drücken von unten dagegen.
Die Säuretasche
Nach dem Essen liegt oben im Magen eine Schicht reiner Säure, die das Essen noch nicht verdünnt hat, genau unter dem Ring. Je später und größer die Mahlzeit, desto länger liegt sie dort, und im Liegen reicht sie bis an den Ring heran. Alginate legen einen Schaumdeckel genau darauf; deshalb wirken sie anders als Säurebinder.
Die Schleimhaut
Die Speiseröhre hat keinen Säureschutz, dafür eine Reinigung: Jeder Schluck und der Speichel spülen die Säure zurück in den Magen. Im Schlaf fehlt beides, deshalb brennt es nachts länger. Kaugummi, aufrecht stehen und ein Schluck Wasser beschleunigen die Reinigung; Stress und Schlafmangel senken die Reizschwelle, sodass dieselbe Säure stärker brennt.
Was hilft sofort gegen Sodbrennen: die ersten Minuten und die Hausmittel im Check
Was hilft sofort gegen Sodbrennen
Drei Dinge helfen in Minuten. Erstens aufrecht: Im Stehen zieht die Schwerkraft die Säure nach unten, Bücken und Liegen halten sie am Ring. Zweitens ein Glas stilles Wasser in kleinen Schlucken: Es hob den Magen-pH in einer Messstudie bei 10 von 12 Personen innerhalb einer Minute über 4, nur für drei Minuten, spült aber die Speiseröhre frei. Drittens Säurebinder oder Alginat: Antazida wirkten nach zwei Minuten, Alginate legen in Sekunden einen Schaumdeckel auf die Säuretasche. Danach Gürtel auf, zuckerfreien Kaugummi kauen, nicht hinlegen, bis es weg ist.
Sodbrennen Hausmittel: was wirklich hilft und was nur Gewohnheit ist
Für kaum ein Thema gibt es so viele Hausmittel und so wenige Studien; ein Übersichtsartikel von 2019 sieht „eine erhebliche Lücke“ zwischen dem, was erzählt wird, und dem, was belegt ist. Wir haben für jedes gängige Hausmittel nachgesehen: Drei sind gut belegt (Wasser, Kaugummi, Bauchatmung), zwei riskanter, als sie klingen (Natron, Apfelessig), der Rest ist Erfahrungswissen. Für Haferflocken, Mandeln, Kartoffelsaft, Leinsamenschleim und Heilerde gibt es in PubMed keine einzige Refluxstudie: nicht unwirksam, nur nie nachgemessen.
Zwölf Hausmittel, sortiert nach Beleglage
Was Studien zeigen, was nur Erfahrung ist und wie du es richtig anwendest.
| Beleglage | Was gemessen wurde | So anwenden | |
|---|---|---|---|
| Stilles Wasser | Belegt, kurz | pH im Magen nach 1 Minute über 4, für 3 Minuten; spült die Speiseröhre | Ein Glas in kleinen Schlucken, aufrecht |
| Kaugummi zuckerfrei | Belegt | Speichel verdoppelt, Säure in 2,3 statt 6,9 Minuten weggespült; nach dem Essen weniger Säurezeit | 30 Minuten nach der Mahlzeit kauen, nicht Pfefferminz bei Empfindlichkeit |
| Bauchatmung | Belegt (RCT) | Vier Wochen Training halbierte die Säurezeit in der Speiseröhre (9,1 auf 4,7 %) | Täglich 10 Minuten, Hand auf den Bauch, tief einatmen, langsam aus |
| Kopfende hoch, links liegen | Belegt (RCT) | 20 cm Erhöhung: lange Refluxepisoden von 3,3 auf 1,0 pro Nacht; Linkslage 44 % statt 24 % Erfolg | Klötze unter die Bettfüße oder Keil, nicht nur Kissen; Details in Kapitel 7 |
| Antazidum, Alginat | Belegt | Antazidum wirkt nach 2 Minuten; Alginat beseitigt die Säuretasche nach spätem Essen | Nach dem Essen und vor dem Schlafen, 2 Stunden Abstand zu anderen Medikamenten |
| Milch | Kurz ja, dann nein | Puffert wegen ihres pH kurz; 240 ml regten danach die Säureproduktion um 20 bis 35 % des Maximums an, auch fettarm | Höchstens ein kleines Glas fettarm, kein Dauer-Hausmittel |
| Natron | Wirkt, riskant | Neutralisiert sofort, setzt Kohlendioxid frei; Fallberichte von Magenrissen nach Natron auf vollen Magen; 1 Teelöffel enthält rund 1,4 g Natrium | Nur im Ausnahmefall, ein halber Teelöffel in Wasser, nie nach großer Mahlzeit, nicht bei Bluthochdruck, nicht in der Schwangerschaft |
| Haferflocken, Zwieback, Mandeln | Erfahrung | Keine Refluxstudie; Haferbrei ist fettarm und mild, Mandeln sind halb Fett | Kleine Menge, langsam kauen; als Frühstück sinnvoll, als Löscher unbelegt |
| Kamille, Fenchel, Ingwer | Erfahrung | Kamille und Fenchel ohne Studie; Ingwer beschleunigte die Magenentleerung, ohne Symptome zu ändern | Warm, ungesüßt; Ingwer nur mild dosiert |
| Heilerde | Herstellerdaten | Als Antazidum zugelassen; einzige Auswertung ist eine herstellerfinanzierte Anwendungsbeobachtung | Wie ein Antazidum, mit Abstand zu Medikamenten |
| Honig, Kurkuma | Nicht belegt | Honig: eine Pilotstudie mit 30 Personen; Kurkuma: Studie zu Reizmagen ohne Placebo, nicht zu Sodbrennen | Als Genuss ja, als Mittel nein |
| Apfelessig | Nicht belegt, sauer | Keine Interventionsstudie; pH 2,4 bis 3,4 reizt Schleimhaut und Zahnschmelz | Weglassen |
Belege: Karamanolis 2008, von Schönfeld 1997, Moazzez 2005, Eherer 2012, Khan 2012, Schuitenmaker 2022, Ippoliti 1976, Han 2022, Hu 2011, Ahuja 2019, Gośliński 2023, Kongkam 2023. PubMed-Suche 22.09.2026.
Hilft Milch gegen Sodbrennen
Für zwei Minuten. Milch hat einen pH um 6,5, verdünnt und kühlt, deshalb tut der erste Schluck gut. Danach dreht sich der Effekt: In einer klassischen Studie regte ein Glas Milch (240 Milliliter) die Säureproduktion auf 20 bis 35 % des Maximums an, Vollmilch, fettarme und fettfreie gleichermaßen; Eiweiß und Calcium sind die Reize, nicht das Fett. Zum Frühstück ist fettarme Milch also unproblematisch, als Feuerlöscher ist stilles Wasser die bessere Wahl.
Natron neutralisiert Säure abrupt, der Magen legt nach, es entsteht Kohlendioxid: Von 36 spontanen Magenrissen in einer Auswertung passierten 10 nach Natron auf eine große Mahlzeit. Die Pharmazeutische Zeitung nennt Natron „obsolet“; ein Antazidum ist genauso schnell und sicherer.
Tee gegen Sodbrennen: welcher, und welcher nicht
Schwarzer Tee löste in einer Messstudie keinen Reflux aus, anders als Kaffee; erst ab sechs Tassen am Tag stieg das Risiko in der Nurses' Health Study um ein Viertel. Kamille und Fenchel haben keine Studie, sind aber koffeinfrei, warm und mild, das sinnvolle Abendgetränk. Pfefferminztee steht auf jeder Trigger-Liste; die einzige Messstudie fand keinen Effekt auf den Ring, nur Reizsymptome bei hoher Dosis: Wer ihn verträgt, darf ihn trinken. Gezuckerten Fertig-Eistee lässt du weg, mit pH 2,9 ist er so sauer wie Cola.
Was essen bei Sodbrennen: Ess-Ampel, Abend-Uhr und ein Tag ohne Verbotsliste
Die wichtigste Nachricht zuerst: Die DGVS-Leitlinie schreibt, es gebe „keine spezifische Antireflux-Diät“, und der Verzicht auf Schokolade, Kaffee, Schärfe, Zitrus oder Fett sei „nicht schlüssig und allgemeingültig belegt“. Gut belegt ist das Wie: kleiner (800 statt 500 Milliliter Mahlzeit brachten viermal so viel Säure in die Speiseröhre), langsamer (in fünf statt 30 Minuten gegessen: 14 statt 10 Refluxepisoden), früher (drei Stunden vor dem Liegen) und fettärmer, ballaststoffreicher. Die Ess-Ampel ordnet 70 Lebensmittel ein.
Avocado bei Sodbrennen
Avocado ist mit einem pH von 6,3 bis 6,6 fast neutral, reizt beim Schlucken also nicht. Gegen sie spricht ihr Fett: 15 Gramm pro 100 Gramm, eine ganze Frucht bringt 25 bis 30 Gramm. Fett hält die Mahlzeit länger im Magen; im Liegen verlängerte eine fettreiche Mahlzeit die Säurezeit von 0,7 auf 7,6 %. Eine Avocado-Studie gibt es nicht. Die Antwort ist eine Mengenfrage: eine halbe Avocado auf Vollkornbrot mittags passt, Guacamole zu Chips um 23 Uhr nicht, und da ist die Avocado nicht das Problem.
Kakao und Schokolade bei Sodbrennen
120 Milliliter Schokoladensirup senkten bei Gesunden den Druck des Schließmuskels von 14,6 auf 7,9 mmHg, und bei Menschen mit Schleimhautentzündung brachte Schokolade nach dem Essen messbar mehr Säure in die Speiseröhre. Verantwortlich sind Methylxanthine (Koffein, Theobromin) und Fett; die Serotonin-Erklärung aus dem Netz steht in keiner Studie. Ob Verzicht hilft, ist offen, Symptomstudien fehlen. Dunkle Schokolade ist nicht belegt verträglicher, sie hat mehr Fett. Kakaopulver hat mit 14 Gramm Fett pro 100 Gramm am wenigsten; ein Teelöffel in Magermilch ist die mildeste Form. Regel: 20 Gramm, nicht abends, beobachten.
Cola bei Sodbrennen
Cola „beruhigt den Magen“? Die Messungen sagen das Gegenteil. Cola hat einen pH von 2,4, saurer als jeder Fruchtsaft, und ihre Kohlensäure senkte bei Gesunden den Druck des Schließmuskels für etwa 20 Minuten um 30 bis 50 %, bei 62 % bis in den Bereich, in dem der Ring nicht mehr dicht hält. In der Befragung von 4.400 Betroffenen waren Softdrinks der meistgenannte Getränke-Auslöser. Ein Übersichtsartikel von 2010 fand keinen Beweis für Dauerschäden; nur ist „kurz“ bei akutem Sodbrennen der falsche Moment. Cola Zero ist genauso sauer und genauso sprudelig.
Kaffee bei Sodbrennen
Kaffee hat die widersprüchlichste Studienlage. Zwei Metaanalysen finden kaum oder nur einen kleinen Zusammenhang (18 % mehr Reflux, „von unklarer klinischer Bedeutung“), in der Nurses' Health Study stieg das Risiko erst ab sechs Tassen. In der einzigen Messstudie dagegen löste Kaffee deutlich mehr Reflux aus als Tee oder Wasser, entkoffeiniert deutlich weniger, während Koffein in Wasser nichts tat: Nicht das Koffein, andere Kaffeestoffe sind der Treiber. Praktisch: bis zwei Tassen, nicht auf leeren Magen, nicht nach 16 Uhr, und bei Beschwerden zuerst entkoffeiniert probieren.
Was frühstücken bei Sodbrennen: Frühstücken, das zuerst. Wer es auslässt, hatte in einer chinesischen Kohorte ein 2,7-fach und in der UK Biobank ein 2,5-fach höheres Risiko für Refluxkrankheit. Dann fettarm und ballaststoffreich: Porridge mit Banane (367 Kilokalorien, 4 Gramm Fett), fettarmer Naturjoghurt mit Beeren, Vollkornbrot mit Hüttenkäse. Nicht das Hotelfrühstück aus Croissant, Kaffee auf leeren Magen und Orangensaft.
Was abends essen bei Reflux
Abends zählen zwei Regeln mehr als jede Lebensmittelliste: die Uhrzeit (drei Stunden vor dem Liegen) und die Menge (klein). Fettarm und eiweißreich passt: Skyr mit Birne und Haferflocken, klare Gemüsesuppe mit Hähnchen, Reis mit Gemüse und Fisch, ein Kräuteromelett. Wein, Bier und Schokolade zum Abschluss lösen in Messstudien am klarsten Reflux aus. Und wenn es spät geworden ist: lieber die kleine Mahlzeit als der große Teller, lieber nichts als der Mitternachtssnack.
Kleine Mahlzeit statt großem Teller: Es gibt Abende, an denen die Abend-Uhr 19:30 sagt und du um 19:15 erst nach Hause kommst. Dann zählt nicht das perfekte Abendessen, sondern was klein, fettarm und schnell ist.
Drei Dinge sprechen für eine kleine Flüssigmahlzeit: Flüssiges verlässt den Magen ohne die Verzögerungsphase fester Nahrung, 400 Milliliter dehnen ihn weniger als ein voller Teller mit Getränk, und ohne Kohlensäure bleibt der Ring in Ruhe. Ob das Sodbrennen messbar senkt, hat niemand untersucht, deshalb versprechen wir es nicht. Eine Saturo Trinkmahlzeit ist eine komplette Mahlzeit mit 400 Kilokalorien in kleinem, stillem Volumen, mit denselben Regeln wie jede andere: drei Stunden vor dem Bett, aufrecht, in Ruhe.

Trinkmahlzeit: die kleine, stille Mahlzeit für späte Abende
36 g Protein und 400 kcal pro Flasche, 26 Vitamine und Mineralstoffe, vegan, ohne Kohlensäure. Proteine tragen zur Erhaltung von Muskelmasse bei. Referenzmenge für Protein: 50 g pro Tag (NRV). Kalt und mild; Natural und Vanilla sind die mildesten Sorten.
Wenn Hausmittel nicht reichen: Medikamente gegen Sodbrennen und wann du zum Arzt gehst
Welche Tabletten helfen gegen Sodbrennen
Vier Wirkstoffgruppen, unterschieden nach wie schnell und wie lange. Antazida (Magaldrat, Hydrotalcit) neutralisieren die Säure in zwei Minuten. Alginate bilden in Sekunden einen Schaumdeckel auf der Säuretasche; laut Leitlinie das einzige rezeptfreie Mittel, das die Säuretasche nach spätem Essen beseitigt, und über 14 Tage einem Säureblocker nicht unterlegen. H2-Blocker (Famotidin) drosseln die Säureproduktion nach 30 bis 60 Minuten für sechs bis zehn Stunden; Ranitidin ist seit 2021 vom Markt. Protonenpumpenhemmer (PPI: Omeprazol, Pantoprazol) schalten die Säurepumpen ab, brauchen Stunden bis Tage und sind das Mittel der Wahl bei wöchentlichem Sodbrennen oder entzündeter Schleimhaut.
Vier Wirkstoffgruppen im Vergleich
Was wie schnell wirkt, wie lange du es ohne Rezept nehmen darfst und wofür es gedacht ist.
| Antazida | Alginate | H2-Blocker | PPI | |
|---|---|---|---|---|
| Wirkstoffe | Magaldrat, Hydrotalcit, Calciumcarbonat, Magnesiumhydroxid | Natriumalginat plus Säurebinder | Famotidin | Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol |
| Wirkbeginn | 2 Minuten | Sekunden bis Minuten | 30 bis 60 Minuten | Stunden, volle Wirkung nach 2 bis 3 Tagen |
| Wirkdauer | 1 bis 3 Stunden nach dem Essen | Mehrere Stunden | 6 bis 10 Stunden | Rund um die Uhr |
| Rezeptfrei | Ja, max. 2 Wochen ohne Rat | Ja | Nur 10 mg, max. 14 Tage | 20 mg, 1x täglich, max. 14 Tage |
| Gut für | Akutes Sodbrennen, gelegentlich | Nach dem Essen und vor dem Schlafen, Säuretasche, Schwangerschaft | Vorbeugend am Abend | Wöchentliches Sodbrennen, Schleimhautentzündung |
| Beachten | 2 Stunden Abstand zu anderen Medikamenten | Enthält Natrium oder Calcium, Packung prüfen | Weniger wirksam als PPI | Morgens vor dem Frühstück, Absetzen ausschleichen |
Wirkzeiten nach Karamanolis 2008 (pH-Messung), PTA-Forum 2007, Mandel 2000; Rezeptfrei-Regeln nach Arzneimittelverschreibungsverordnung Anlage 1 (Stand 2026). Keine Markenempfehlung; die Apotheke kennt die passende Form.
Pantoprazol und Omeprazol: wie lange, wie einnehmen, wie absetzen
Einnahme: eine Kapsel 20 mg morgens vor dem Frühstück, unzerkaut, weil die Pellets erst im Darm freigesetzt werden; die Wirkung baut sich über zwei bis drei Tage auf, ein PPI ist kein Notfallmittel. Wie lange ohne Rezept: 14 Tage laut Arzneimittelverschreibungsverordnung; danach gehört die Frage in die Praxis, nicht in die nächste Packung.
Warum nicht einfach absetzen: Danach produziert der Magen vorübergehend mehr Säure. Von 120 Gesunden hatten nach acht Wochen PPI anschließend 44 % säurebedingte Beschwerden, mit Placebo 15 %. Deshalb rät die Leitlinie zum Ausschleichen; Säurebinder oder Alginat helfen an Durchbruchtagen. Langzeit: Die Fachinformation warnt seit 2012 vor Knochenbrüchen und Magnesiummangel. Die größte randomisierte Studie (17.598 Menschen, drei Jahre) fand jedoch keinen Unterschied bei Brüchen, Nieren, Demenz oder Krebs, nur etwas häufiger Darminfekte. Fazit der Leitlinie: Risiko gering, aber nur so lange nehmen, wie es einen Grund gibt. Omeprazol und Pantoprazol sind gleich wirksam; Pantoprazol hat weniger Wechselwirkungen.
Tabletten nehmen die Säure weg, nicht den Grund. Wer den Säureblocker absetzt und weiter spät und groß isst, steht nach zwei Wochen wieder am Anfang. Die Abend-Uhr und die kleinen Portionen sind der Teil, den keine Kapsel ersetzt.
Joerg Hauke, Ernährungsexperte, fachliche Prüfung dieses Artikels
Wann zum Arzt bei Sodbrennen
Sofort bei den Warnzeichen aus Kapitel 1: Schluckbeschwerden, Schmerzen beim Schlucken, ungewollter Gewichtsverlust, wiederholtes Erbrechen, Blut, Eisenmangel. Notruf 112 bei Brustschmerz über fünf Minuten mit Atemnot, Kaltschweiß oder Ausstrahlung. Termin in der Praxis, wenn Sodbrennen länger als zwei Wochen trotz rezeptfreier Mittel bleibt, mindestens einmal pro Woche kommt, dich nachts weckt oder du Medikamente nimmst, die es auslösen können. Einmal im Leben zur Magenspiegelung, wenn du seit Jahren immer wieder Sodbrennen hast; so schließt die Leitlinie eine Barrett-Schleimhaut aus, denn 40 % der Menschen mit Speiseröhrenkrebs hatten vorher keine starken Beschwerden.
Was in der Praxis passiert: Der frühere „PPI-Test“ (zwei Wochen Tabletten als Diagnose) gilt laut Leitlinie als „unbrauchbar“: Er erkennt nur 71 % der Betroffenen und schlägt bei 44 % der Nichtbetroffenen an. Sicher wird die Diagnose mit der Magenspiegelung (Entzündung, Barrett, Zwerchfellbruch) und, wenn die unauffällig ist, mit einer 24-Stunden-Säuremessung: mehr als 6 % der Zeit sauer heißt Refluxkrankheit. Eine Operation (Fundoplicatio) kommt nur infrage, wenn der Reflux gesichert ist und Tabletten nicht helfen.
Sodbrennen nachts, in der Schwangerschaft, in den Wechseljahren und bei Kindern
Sodbrennen nachts: warum es im Liegen schlimmer wird
Tagsüber räumt die Speiseröhre Säure in Minuten weg: Du schluckst etwa einmal pro Minute, der Speichel puffert, die Schwerkraft hilft. Im Schlaf fehlt das alles, und eine Säuretasche vom späten Essen reicht im Liegen bis an den Ring. Deshalb dauern nächtliche Refluxepisoden länger, und laut Leitlinie entwickeln Betroffene häufiger eine Schleimhautentzündung und schlafen schlechter; Schlafmangel macht die Schleimhaut empfindlicher, ein Kreislauf. Wenn es nachts brennt: aufsetzen, ein paar Schlucke stilles Wasser, Alginat oder Säurebinder vom Nachttisch, nicht wieder flach hinlegen.
Für die Nacht sind die Studien am klarsten. Erstens der Abstand: Die Abend-Uhr in Kapitel 5 rechnet die drei Stunden aus. Zweitens das Kopfende: Als 20 Patient:innen ihr Bett am Kopfende um 20 Zentimeter anhoben, gingen lange Refluxepisoden von 3,3 auf 1,0 pro Nacht zurück. Geneigt wird das Bett (Klötze unter den Füßen, Keil unter der Matratze), nicht nur der Kopf: Ein hohes Kissen knickt den Bauch ab. Drittens die Seite, mit der besten Studie des ganzen Themas: randomisiert, doppelt verblindet, 100 Patient:innen in Amsterdam.
der Patient:innen mit nächtlichem Reflux hatten nach zwei Wochen deutlich weniger Beschwerden (12 von 50). Sie trugen dasselbe Gerät, das aber nicht reagierte
hatten Erfolg, wenn ein Sensor sie bei Rechtslage weckte und die Linkslage von 39 auf 61 % erhöhte (22 von 50). Der Magen liegt links, so bleibt die Säure unter dem Ring. Ohne Sensor hilft ein Kissen im Rücken
Sodbrennen in der Schwangerschaft
Von 510 Schwangeren einer deutschen Studie hatten 26 % im ersten Drittel Refluxsymptome, 36 % im zweiten und 51 % im dritten. Progesteron lockert den Ring, die wachsende Gebärmutter drückt den Magen nach oben; beides verschwindet mit der Geburt. Bis dahin gilt laut Leitlinie und Embryotox: zuerst kleine Mahlzeiten, drei Stunden Abstand, links schlafen, Kopfende hoch; dann Antazida und Alginate, „kurzzeitig in üblicher Dosierung“ erlaubt; dann verordnet Sucralfat, H2-Blocker oder PPI. Omeprazol ist mit rund 5.000 dokumentierten Schwangerschaften am besten untersucht und laut Embryotox „Mittel der Wahl“. Natron nicht.
Sodbrennen in den Wechseljahren
Kann Sodbrennen hormonell bedingt sein? Für die Wechseljahre selbst gibt es keinen Beleg, dass sie Sodbrennen auslösen. Für die Hormonersatztherapie schon: In der Nurses' Health Study (51.637 Frauen nach der Menopause) hatten Nutzerinnen von reinem Östrogen ein 1,66-fach höheres Refluxrisiko, und eine Metaanalyse von 2023 fand bei Hormontherapie 29 % mehr Reflux. Beginnt dein Sodbrennen mit einer Hormontherapie, gehört das ins nächste Praxisgespräch.
Sodbrennen bei Babys und Kindern: Spucken ist bei Säuglingen kein Sodbrennen, sondern normal: Von 948 befragten Eltern sah es die Hälfte in den ersten drei Monaten täglich, mit einem Jahr noch 5 %. Die Kinderleitlinie rät bei gut gedeihenden Spuckkindern von Säureblockern ab. Abklären lassen: Gedeihstörung, galliges oder blutiges Erbrechen, Nahrungsverweigerung, Atemprobleme. Ältere Kinder mit echtem Sodbrennen bekommen dieselben Ratschläge wie Erwachsene, Medikamente nur kinderärztlich.
Häufige Fragen zu Sodbrennen
Was hilft schnell gegen Sodbrennen?
Aufrecht bleiben, ein Glas stilles Wasser in kleinen Schlucken, dann ein Säurebinder oder Alginat: Antazida wirken nach zwei Minuten, Wasser hob den Magen-pH nach einer Minute an. Danach zuckerfreien Kaugummi kauen, er spült die Säure dreimal schneller weg. Nicht hinlegen, kein Sprudel, keine Milch als Löscher.
Kann Sodbrennen Herzrhythmusstörungen verursachen?
Es gibt einen statistischen Zusammenhang, keinen Beleg für eine Ursache. In einer schwedischen Studie mit 118.000 Refluxpatient:innen entwickelten 6,0 % Vorhofflimmern, gegenüber 6,9 % ohne Reflux; bereinigt blieb ein 1,13-fach erhöhtes Risiko, eine Metaanalyse von 2025 fand 1,27-fach. Herzstolpern gehört abgeklärt, nicht aufs Sodbrennen geschoben.
Hilft Wasser trinken bei Sodbrennen?
Ja, kurz. Ein Glas Wasser hob den Magen-pH bei 10 von 12 Gesunden innerhalb einer Minute über 4, für etwa drei Minuten; vor allem spült es die Säure aus der Speiseröhre zurück. Stilles Wasser, kleine Schlucke, aufrecht. Kohlensäure lockert den Schließmuskel 20 Minuten lang.
Hilft Magnesium bei Sodbrennen?
Als Säurebinder ja: Magnesiumhydroxid ist ein Wirkstoff in Antazida, wirkt aber abführend und wird deshalb mit Aluminiumsalzen kombiniert. Als Nahrungsergänzung nein: Keine Studie zeigt, dass Magnesiumkapseln Sodbrennen bessern. Umgekehrt kann eine lange PPI-Einnahme einen Magnesiummangel verursachen, davor warnt die Fachinformation seit 2012.
Ist Kurkuma gut bei Sodbrennen?
Nicht belegt. Die viel zitierte Studie von 2023, in der Kurkuma so gut wirkte wie Omeprazol, untersuchte Reizmagen, nicht Reflux, und hatte keine Placebogruppe. Ein Übersichtsartikel von 2024 nennt die Ergebnisse bei Magen-Darm-Beschwerden „uneinheitlich“. Als Gewürz unproblematisch, als Mittel gegen Sodbrennen ohne Daten.
Was ist der 3-Finger-Trick bei Sodbrennen?
Ein Social-Media-Trend mit Akupressur: Drei Fingerbreit über der Handgelenksfalte liegt der Punkt Neiguan (Pe 6), in der chinesischen Medizin gegen Übelkeit. Für Sodbrennen gibt es dazu keine Studie; zu Akupunktur mit Nadeln nur eine kleine, unverblindete Studie mit 30 Personen. Ausprobieren schadet nicht, ein Beleg fehlt.
Warum bekomme ich immer nachts Sodbrennen?
Weil im Liegen die Reinigung fehlt: Tagsüber spülen Schlucken, Speichel und Schwerkraft die Säure zurück, im Schlaf nicht. Eine Säuretasche vom späten Essen reicht dann bis an den Ring. Belegt helfen: letzte große Mahlzeit drei Stunden vor dem Bett, Kopfende 20 Zentimeter hoch, links schlafen (44 statt 24 % Erfolg).
Ist alkoholfreies Bier gut gegen Sodbrennen?
Nicht untersucht, und die Physiologie spricht dagegen: Bier löst Reflux nicht über den Alkohol aus, sondern über Gärstoffe, die die Säureproduktion stark anregen; die hat alkoholfreies Bier auch, dazu Kohlensäure. Wer es verträgt, darf es trinken, eine Hilfe ist es nicht.
Quellen · 96 Quellen anzeigen
- Madisch A., Koop H., Miehlke S. et al.: S2k-Leitlinie Gastroösophageale Refluxkrankheit und eosinophile Ösophagitis der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), AWMF-Registernummer 021-013, Stand März 2023 (Version 09/2023). Zeitschrift für Gastroenterologie 2023; 61: 862–933.
- Vakil N., van Zanten S. V., Kahrilas P., Dent J., Jones R.: The Montreal definition and classification of gastroesophageal reflux disease: a global evidence-based consensus. American Journal of Gastroenterology 2006; 101(8): 1900–1920.
- Gyawali C. P., Yadlapati R., Fass R. et al.: Updates to the modern diagnosis of GERD: Lyon consensus 2.0. Gut 2024; 73(2): 361–371.
- Bundesministerium für Gesundheit, gesund.bund.de: Sodbrennen, Refluxkrankheit: Symptome und Behandlung. Stand 04.04.2025.
- Eusebi L. H., Ratnakumaran R., Yuan Y. et al.: Global prevalence of, and risk factors for, gastro-oesophageal reflux symptoms: a meta-analysis. Gut 2018; 67(3): 430–440.
- Nocon M., Keil T., Willich S. N.: Prevalence and sociodemographics of reflux symptoms in Germany: results from a national survey. Alimentary Pharmacology and Therapeutics 2006; 23(11): 1601–1605.
- Nocon M., Labenz J., Willich S. N.: Lifestyle factors and symptoms of gastro-oesophageal reflux: a population-based study. Alimentary Pharmacology and Therapeutics 2006; 23(1): 169–174.
- Beaumont H., Bennink R. J., de Jong J., Boeckxstaens G. E.: The position of the acid pocket as a major risk factor for acidic reflux in healthy subjects and patients with GORD. Gut 2010; 59(4): 441–451.
- Holloway R. H., Hongo M., Berger K., McCallum R. W.: Gastric distention: a mechanism for postprandial gastroesophageal reflux. Gastroenterology 1985; 89(4): 779–784.
- Yanushevich O. O., Maev I. V., Krikheli N. I. et al.: Prevalence and Risk of Dental Erosion in Patients with Gastroesophageal Reflux Disease: A Meta-Analysis. Dentistry Journal 2022; 10(7): 126.
- Lechien J. R., Saussez S., Schindler A. et al.: Clinical outcomes of laryngopharyngeal reflux treatment: A systematic review and meta-analysis. Laryngoscope 2019; 129(5): 1174–1187.
- Deutsche Herzstiftung e. V.: Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzstillstand: Warnzeichen erkennen und handeln. Pressemitteilung zum Weltherztag, 25.09.2024.
- Deutsche Herzstiftung e. V.: So erkennen Sie schnell einen Herzinfarkt. Ratgeberseite.
- Ness-Jensen E., Hveem K., El-Serag H., Lagergren J.: Lifestyle Intervention in Gastroesophageal Reflux Disease. Clinical Gastroenterology and Hepatology 2016; 14(2): 175–182.
- Ness-Jensen E., Lindam A., Lagergren J., Hveem K.: Weight loss and reduction in gastroesophageal reflux. A prospective population-based cohort study: the HUNT study. American Journal of Gastroenterology 2013; 108(3): 376–382.
- Ness-Jensen E., Lindam A., Lagergren J., Hveem K.: Tobacco smoking cessation and improved gastroesophageal reflux: a prospective population-based cohort study: the HUNT study. American Journal of Gastroenterology 2014; 109(2): 171–177.
- Singh M., Lee J., Gupta N. et al.: Weight loss can lead to resolution of gastroesophageal reflux disease symptoms: a prospective intervention trial. Obesity 2013; 21(2): 284–290.
- Pan J., Cen L., Chen W., Yu C., Li Y., Shen Z.: Alcohol Consumption and the Risk of Gastroesophageal Reflux Disease: A Systematic Review and Meta-analysis. Alcohol and Alcoholism 2019; 54(1): 62–69.
- Mehta R. S., Song M., Staller K., Chan A. T.: Association Between Beverage Intake and Incidence of Gastroesophageal Reflux Symptoms. Clinical Gastroenterology and Hepatology 2020; 18(10): 2226–2233.
- Mehta R. S., Nguyen L. H., Ma W., Staller K., Song M., Chan A. T.: Association of Diet and Lifestyle With the Risk of Gastroesophageal Reflux Disease Symptoms in US Women. JAMA Internal Medicine 2021; 181(4): 552–554.
- Fass R., Naliboff B. D., Fass S. S. et al.: The effect of auditory stress on perception of intraesophageal acid in patients with gastroesophageal reflux disease. Gastroenterology 2008; 134(3): 696–705.
- Lang C.: Selbstmedikation bei Sodbrennen. Pharmazeutische Zeitung, 24.12.2020.
- Fujiwara Y., Machida A., Watanabe Y. et al.: Association between dinner-to-bed time and gastro-esophageal reflux disease. American Journal of Gastroenterology 2005; 100(12): 2633–2636.
- Piesman M., Hwang I., Maydonovitch C., Wong R. K.: Nocturnal reflux episodes following the administration of a standardized meal. Does timing matter? American Journal of Gastroenterology 2007; 102(10): 2128–2134.
- Zhang M., Hou Z. K., Huang Z. B., Chen X. L., Liu F. B.: Dietary and Lifestyle Factors Related to Gastroesophageal Reflux Disease: A Systematic Review. Therapeutics and Clinical Risk Management 2021; 17: 305–323.
- Yamamichi N., Mochizuki S., Asada-Hirayama I. et al.: Lifestyle factors affecting gastroesophageal reflux disease symptoms: a cross-sectional study of healthy 19864 adults using FSSG scores. BMC Medicine 2012; 10: 45.
- Nilsson M., Johnsen R., Ye W., Hveem K., Lagergren J.: Lifestyle related risk factors in the aetiology of gastro-oesophageal reflux. Gut 2004; 53(12): 1730–1735.
- El-Serag H. B., Satia J. A., Rabeneck L.: Dietary intake and the risk of gastro-oesophageal reflux disease: a cross sectional study in volunteers. Gut 2005; 54(1): 11–17.
- Newberry C., Lynch K.: The role of diet in the development and management of gastroesophageal reflux disease: why we feel the burn. Journal of Thoracic Disease 2019; 11(Suppl 12): S1594–S1601.
- Kaltenbach T., Crockett S., Gerson L. B.: Are lifestyle measures effective in patients with gastroesophageal reflux disease? An evidence-based approach. Archives of Internal Medicine 2006; 166(9): 965–971.
- Morozov S., Isakov V., Konovalova M.: Fiber-enriched diet helps to control symptoms and improves esophageal motility in patients with non-erosive gastroesophageal reflux disease. World Journal of Gastroenterology 2018; 24(21): 2291–2299.
- Mone I., Kraja B., Bregu A. et al.: Adherence to a predominantly Mediterranean diet decreases the risk of gastroesophageal reflux disease: a cross-sectional study in a South Eastern European population. Diseases of the Esophagus 2016; 29(7): 794–800.
- Lei X., Wu Y.: Breakfast skipping and esophageal health: a Mendelian randomization study. Clinical Nutrition ESPEN 2025; 65: 86–92.
- Iwakiri K., Kobayashi M., Kotoyori M., Yamada H., Sugiura T., Nakagawa Y.: Relationship between postprandial esophageal acid exposure and meal volume and fat content. Digestive Diseases and Sciences 1996; 41(5): 926–930.
- Pehl C., Pfeiffer A., Waizenhoefer A., Wendl B., Schepp W.: Effect of caloric density of a meal on lower oesophageal sphincter motility and gastro-oesophageal reflux in healthy subjects. Alimentary Pharmacology and Therapeutics 2001; 15(2): 233–239.
- Wildi S. M., Tutuian R., Castell D. O.: The influence of rapid food intake on postprandial reflux: studies in healthy volunteers. American Journal of Gastroenterology 2004; 99(9): 1645–1651.
- Quach D. T., Vu K. T., Vu K. V.: Prevalence, clinical characteristics, and food triggers of gastroesophageal reflux disease in Vietnamese adults. Frontiers in Nutrition 2023; 10: 1280511.
- Wright L. E., Castell D. O.: The adverse effect of chocolate on lower esophageal sphincter pressure. American Journal of Digestive Diseases 1975; 20(8): 703–707.
- Murphy D. W., Castell D. O.: Chocolate and heartburn: evidence of increased esophageal acid exposure after chocolate ingestion. American Journal of Gastroenterology 1988; 83(6): 633–636.
- Johnson T., Gerson L., Hershcovici T., Stave C., Fass R.: Systematic review: the effects of carbonated beverages on gastro-oesophageal reflux disease. Alimentary Pharmacology and Therapeutics 2010; 31(6): 607–614.
- Hamoui N., Lord R. V., Hagen J. A., Theisen J., DeMeester T. R., Crookes P. F.: Response of the lower esophageal sphincter to gastric distention by carbonated beverages. Journal of Gastrointestinal Surgery 2006; 10(6): 870–877.
- Feldman M., Barnett C.: Relationships between the acidity and osmolality of popular beverages and reported postprandial heartburn. Gastroenterology 1995; 108(1): 125–131.
- Kim J., Oh S. W., Myung S. K. et al.: Association between coffee intake and gastroesophageal reflux disease: a meta-analysis. Diseases of the Esophagus 2014; 27(4): 311–317.
- Muftah M. et al.: Coffee consumption and gastroesophageal reflux disease: a systematic review and meta-analysis. Clinical and Translational Gastroenterology 2026; 17(4): e00996.
- Wendl B., Pfeiffer A., Pehl C., Schmidt T., Kaess H.: Effect of decaffeination of coffee or tea on gastro-oesophageal reflux. Alimentary Pharmacology and Therapeutics 1994; 8(3): 283–287.
- Bulat R., Fachnie E., Chauhan U., Chen Y., Tougas G.: Lack of effect of spearmint on lower oesophageal sphincter function and acid reflux in healthy volunteers. Alimentary Pharmacology and Therapeutics 1999; 13(6): 805–812.
- Ippoliti A. F., Maxwell V., Isenberg J. I.: The effect of various forms of milk on gastric-acid secretion. Annals of Internal Medicine 1976; 84(3): 286–289.
- Zhou J. et al.: Cheese intake and gastroesophageal reflux disease: a Mendelian randomization study. European Journal of Nutrition 2024; 64: 49.
- Pehl C., Wendl B., Pfeiffer A., Schmidt T., Kaess H.: Low-proof alcoholic beverages and gastroesophageal reflux. Digestive Diseases and Sciences 1993; 38(1): 93–96.
- Pehl C., Wendl B., Pfeiffer A.: White wine and beer induce gastro-oesophageal reflux in patients with reflux disease. Alimentary Pharmacology and Therapeutics 2006; 23(11): 1581–1586.
- Teyssen S., Lenzing T., González-Calero G., Korn A., Riepl R. L., Singer M. V.: Alcoholic beverages produced by alcoholic fermentation but not by distillation are powerful stimulants of gastric acid secretion in humans. Gut 1997; 40(1): 49–56.
- Serrano Falcón B., Megía Sánchez M., Ruiz de León A., Rey E.: Beer effects on postprandial digestive symptoms and gastroesophagic physiology. Neurogastroenterology and Motility 2018; 30(7): e13325.
- Allen M. L., Mellow M. H., Robinson M. G., Orr W. C.: The effect of raw onions on acid reflux and reflux symptoms. American Journal of Gastroenterology 1990; 85(4): 377–380.
- Milke P., Diaz A., Valdovinos M. A., Moran S.: Gastroesophageal reflux in healthy subjects induced by two different species of chilli (Capsicum annum). Digestive Diseases 2006; 24(1–2): 184–188.
- Rodriguez-Stanley S., Collings K. L., Robinson M., Owen W., Miner P. B.: The effects of capsaicin on reflux, gastric emptying and dyspepsia. Alimentary Pharmacology and Therapeutics 2000; 14(1): 129–134.
- Hu M. L., Rayner C. K., Wu K. L. et al.: Effect of ginger on gastric motility and symptoms of functional dyspepsia. World Journal of Gastroenterology 2011; 17(1): 105–110.
- Lohsiriwat S., Rukkiat M., Chaikomin R., Leelakusolvong S.: Effect of ginger on lower esophageal sphincter pressure. Journal of the Medical Association of Thailand 2010; 93(3): 366–372.
- Thavorn K. et al.: Efficacy and safety of turmeric (Curcuma longa) in digestive disorders: a systematic review. Phytotherapy Research 2024; 38(6): 2687–2706.
- Kongkam P., Khongkha W., Lopimpisuth C. et al.: Curcumin and proton pump inhibitors for functional dyspepsia: a randomised, double blind controlled trial. BMJ Evidence-Based Medicine 2023; 28(6): 399–406.
- Han J. et al.: Spontaneous gastric rupture: a review of cases with an emphasis on sodium bicarbonate ingestion. Journal of Eating Disorders 2022; 10: 157.
- Ahuja A., Ahuja N. K.: Popular Remedies for Esophageal Symptoms: a Critical Appraisal. Current Gastroenterology Reports 2019; 21(8): 39.
- Gośliński M., Nowak D., Szwengiel A. et al.: Application of Manuka honey in treatment patients with GERD. Food Science and Nutrition 2023; 12(1): 172–179.
- Dickman R., Schiff E., Holland A. et al.: Clinical trial: acupuncture vs. doubling the proton pump inhibitor dose in refractory heartburn. Alimentary Pharmacology and Therapeutics 2007; 26(10): 1333–1344.
- Karamanolis G., Theofanidou I., Yiasemidou M. et al.: A glass of water immediately increases gastric pH in healthy subjects. Digestive Diseases and Sciences 2008; 53(12): 3128–3132.
- von Schönfeld J., Hector M., Evans D. F., Wingate D. L.: Oesophageal acid and salivary secretion: is chewing gum a treatment option for gastro-oesophageal reflux? Digestion 1997; 58(2): 111–114.
- Moazzez R., Bartlett D., Anggiansah A.: The effect of chewing sugar-free gum on gastro-esophageal reflux. Journal of Dental Research 2005; 84(11): 1062–1065.
- Eherer A. J., Netolitzky F., Högenauer C. et al.: Positive effect of abdominal breathing exercise on gastroesophageal reflux disease: a randomized, controlled study. American Journal of Gastroenterology 2012; 107(3): 372–378.
- Khan B. A., Sodhi J. S., Zargar S. A. et al.: Effect of bed head elevation during sleep in symptomatic patients of nocturnal gastroesophageal reflux. Journal of Gastroenterology and Hepatology 2012; 27(6): 1078–1082.
- Schuitenmaker J. M., Kuipers T., Oude Nijhuis R. A. B. et al.: Sleep Positional Therapy for Nocturnal Gastroesophageal Reflux: A Double-Blind, Randomized, Sham-Controlled Trial. Clinical Gastroenterology and Hepatology 2022; 20(12): 2753–2762.
- PTA-Forum (Pharmazeutische Zeitung): Selbstmedikation bei Sodbrennen: Säure binden oder blocken. Ausgabe 07/2007, 25.07.2007.
- apotheken.de: Lexikon Natron (Natriumhydrogenkarbonat).
- Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de: Verordnung über die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln (AMVV), Anlage 1, aktuelle Fassung.
- Rote Liste Service GmbH, PatientenInfo-Service: Gebrauchsinformation Omeprazol-1A Pharma 20 mg bei Sodbrennen, magensaftresistente Hartkapseln.
- Opella Healthcare (Sanofi): Maaloxan 25 mVal Kautabletten, Produktinformation, Stand Juli 2022.
- Mandel K. G., Daggy B. P., Brodie D. A., Jacoby H. I.: Review article: alginate-raft formulations in the treatment of heartburn and acid reflux. Alimentary Pharmacology and Therapeutics 2000; 14(6): 669–690.
- Rohof W. O., Bennink R. J., Smout A. J., Thomas E., Boeckxstaens G. E.: An alginate-antacid formulation localizes to the acid pocket to reduce acid reflux in patients with gastroesophageal reflux disease. Clinical Gastroenterology and Hepatology 2013; 11(12): 1585–1591.
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Ranitidin: EMA überprüft ranitidinhaltige Arzneimittel aufgrund des Nachweises von N-Nitrosodimethylamin (NDMA); Bescheide vom 07.01.2021 und 06.12.2024.
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Protonenpumpeninhibitoren: Risiko von Knochenbrüchen sowie von Hypomagnesiämie, Aufforderung zur Textanpassung, 26.07.2012.
- Reimer C., Søndergaard B., Hilsted L., Bytzer P.: Proton-pump inhibitor therapy induces acid-related symptoms in healthy volunteers after withdrawal of therapy. Gastroenterology 2009; 137(1): 80–87.
- Moayyedi P., Eikelboom J. W., Bosch J. et al.: Safety of Proton Pump Inhibitors Based on a Large, Multi-Year, Randomized Trial of Patients Receiving Rivaroxaban or Aspirin. Gastroenterology 2019; 157(3): 682–691.
- Malfertheiner S. F., Malfertheiner M. V., Kropf S., Costa S. D., Malfertheiner P.: A prospective longitudinal cohort study: evolution of GERD symptoms during the course of pregnancy. BMC Gastroenterology 2012; 12: 131.
- Embryotox, Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité Berlin: Refluxkrankheit in der Schwangerschaft.
- Embryotox (Charité Berlin): Omeprazol.
- Embryotox (Charité Berlin): Antazida.
- Jacobson B. C., Moy B., Colditz G. A., Fuchs C. S.: Postmenopausal hormone use and symptoms of gastroesophageal reflux. Archives of Internal Medicine 2008; 168(16): 1798–1804.
- Aldhaleei W. A., Bhagavathula A. S., Wallace M. B., DeVault K. R., Faubion S. S.: The association between menopausal hormone therapy and gastroesophageal reflux disease: a systematic review and meta-analysis. Menopause 2023; 30(8): 867–872.
- Rosen R., Vandenplas Y., Singendonk M. et al.: Pediatric Gastroesophageal Reflux Clinical Practice Guidelines: Joint Recommendations of NASPGHAN and ESPGHAN. Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition 2018; 66(3): 516–554.
- Nelson S. P., Chen E. H., Syniar G. M., Christoffel K. K.: Prevalence of symptoms of gastroesophageal reflux during infancy. A pediatric practice-based survey. Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine 1997; 151(6): 569–572.
- Sinha T. et al.: The Association Between Gastroesophageal Reflux Disease and Atrial Fibrillation: A Systematic Review and Meta-Analysis. Cureus 2025; 17(2): e78356.
- Maret-Ouda J. et al.: Objectively confirmed gastroesophageal reflux disease and risk of atrial fibrillation: a population-based cohort study in Sweden. European Journal of Gastroenterology and Hepatology 2022; 34(11): 1116–1120.
- Collins P. J., Horowitz M., Cook D. J., Harding P. E., Shearman D. J.: Gastric emptying in normal subjects: a reproducible technique using a single scintillation camera and computer system. Gut 1983; 24(12): 1117–1125.
- Tougas G., Eaker E. Y., Abell T. L. et al.: Assessment of gastric emptying using a low fat meal: establishment of international control values. American Journal of Gastroenterology 2000; 95(6): 1456–1462.
- Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FETeV): Refluxkrankheit: Essen gegen den Rückfluss. Stand 29.07.2025.
- U.S. Food and Drug Administration, Center for Food Safety and Applied Nutrition: Approximate pH of Foods and Food Products. April 2007, archivierte Kopie.
- Reddy A., Norris D. F., Momeni S. S., Waldo B., Ruby J. D.: The pH of beverages in the United States. Journal of the American Dental Association 2016; 147(4): 255–263.
- U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service: FoodData Central, SR Legacy Release (April 2018). Energie-, Protein-, Fett- und Ballaststoffgehalte pro 100 g.
Schreibt seit 2019 für Saturo über Ernährung, Nährstoffe und die Frage, wie gute Versorgung im Alltag praktisch funktioniert.
Hat diesen Artikel am 23. September 2026 auf fachliche Richtigkeit geprüft. Die Inhalte ersetzen keine ärztliche Beratung.


