Die besten Prepper Lebensmittel für den Notfall
Stromausfall, Hochwasser, leere Regale: Was brauchst du wirklich im Haus? Der Bund empfiehlt einen Vorrat für zehn Tage und nennt genaue Mengen. Hier findest du die Liste, einen Rechner für deinen Haushalt, Haltbarkeit und Kosten.
Das Wichtigste in 30 Sekunden
Möglichst zehn Tage sollen Haushalte sich selbst versorgen können, drei Tage helfen schon. Die EU nennt 72 Stunden als Mindestziel, Österreich 10 bis 14 Tage, die Schweiz rund eine Woche.
Idealerweise zwei Liter, davon ein halber Liter zum Kochen. Für zehn Tage sind das 20 Liter je Person, also gut zwei Sixpacks mit 1,5-Liter-Flaschen, ohne Wasser für Hygiene und Toilette.
So viel wiegt der Grundvorrat der BLE für zehn Tage und rund 2.200 kcal am Tag: Getreide, Gemüse, Obst, Milchprodukte, Fleisch oder Fisch, Fett. Dazu kommen 20 Liter Getränke.
Der beste Vorrat verstaubt nicht: Du isst, was du lagerst, und kaufst nach, was du isst. So läuft nichts ab, und der Notfall trifft dich mit Lebensmitteln, die du kennst und magst.
Prepper-Liste: Was in einen Notvorrat gehört
Ein Notvorrat ist keine Bunkerromantik, sondern eine Empfehlung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): Jeder Haushalt sollte sich möglichst zehn Tage selbst versorgen können, mit zwei Litern Getränken pro Person und Tag und Lebensmitteln, die ohne Kühlschrank und möglichst ohne Herd auskommen. Die Mengen dazu rechnet die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit rund 2.200 kcal pro Person und Tag. Genau diese Liste bekommst du hier.
Was ist ein Prepper?
Ein Prepper (englisch to prepare, sich vorbereiten) legt Vorräte an, um Krisen wie Stromausfall, Hochwasser oder leere Regale einige Tage ohne fremde Hilfe zu überstehen. So definiert es auch die Bundesregierung in einer Antwort an den Bundestag von 2019, und sie ergänzt: Krisenvorsorge ist nicht extremistisch. Das Spektrum reicht vom Haushalt mit zehn Tagen Vorrat nach BBK-Empfehlung bis zu Menschen, die weit darüber hinausgehen. Dieser Artikel bleibt beim ersten Teil: Essen und Trinken für einen Haushalt, gekauft im normalen Supermarkt.
Preppen: sinnvoll oder übertrieben?
Sinnvoll ist, was das BBK empfiehlt, und übertrieben ist, was du nie isst. Die häufigsten Fehler sind keine Extreme, sondern Lücken: Wasser vergessen, obwohl es wichtiger ist als Essen; nur Dosen kaufen, die niemand mag, und sie nach Jahren wegwerfen; keine Möglichkeit, ohne Strom zu kochen, was laut Befragung zwei Drittel der Vorsorgenden betrifft; den Vorrat einmal anlegen und nie rotieren. Wer diese vier Punkte löst, ist besser vorbereitet als die meisten Haushalte, ohne Bunker und ohne Tarnfarbe.
Notvorrat-Liste der Bundesregierung: Wie viel pro Person?
„Was empfiehlt die Bundesregierung als Notvorrat?“ ist die meistgestellte Frage zum Thema, und die Antwort hat zwei Absender. Das BBK legt Dauer und Wasser fest, die BLE liefert die Lebensmittelmengen. Die alte Tabelle mit 3,5 kg Getreide, die in vielen Blogs kursiert, stammt aus einer früheren Broschüre; die aktuellen Zahlen stehen im Vorratskalkulator der BLE und im Rechner unten.
Prepper-Liste der Bundesregierung: die Mengen für 10 Tage
Für eine Person und zehn Tage nennt die BLE-Vorratstabelle: 3,3 kg Getreideprodukte, Brot und Kartoffeln, 4,0 kg Gemüse und Hülsenfrüchte (Konserven, Abtropfgewicht), 2,5 kg Obst und Nüsse, 2,5 kg Milch und Milchprodukte, 1,2 kg Eier, Fleisch, Wurst und Fisch, 330 g Fette und Öle sowie 20 Liter Getränke. Das ergibt rund 2.200 kcal am Tag, gerechnet mit den Referenzwerten der Ernährungsgesellschaften. Der BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ (Stand November 2025) hat keine Kilogramm-Tabelle mehr, sondern verweist genau auf diese Rechnung.
Wasser: 2 Liter pro Person und Tag
Trinkwasser ist laut BBK wichtiger als Essen: idealerweise zwei Liter pro Person und Tag, davon ein halber Liter zum Kochen. Für zehn Tage sind das 20 Liter je Person, für drei Personen 60 Liter. Nicht enthalten ist Wasser zum Waschen und für die Toilette. Kaufe abgefülltes Wasser mit Haltbarkeitsdatum: In der verschlossenen Glasflasche ist es nahezu unbegrenzt haltbar, auf PET-Flaschen steht meist ein Jahr. Selbst abgefülltes Leitungswasser empfiehlt die BLE nicht als Vorrat, weil niemand seine Haltbarkeit garantieren kann.
Was braucht man für 14 Tage Blackout?
Dasselbe wie für zehn Tage, mal 1,4, plus alles, was ohne Strom Licht, Wärme und Information gibt. Für zwei Erwachsene sind das laut Rechner rund 39 kg Lebensmittel und 56 Liter Getränke. Dazu kommen laut BBK-Checkliste Kurbel- oder Batterieradio, Taschenlampe, Kerzen, Powerbank, Gaskocher mit Kartuschen für draußen, Bargeld und eine Liste wichtiger Telefonnummern auf Papier. Für einen längeren Ausfall im Winter nennt das BBK außerdem Schlafsäcke und eine netzunabhängige Heizgelegenheit, drinnen nur mit Zulassung für Innenräume.
Lebensmittelvorrat für 6 Monate oder 1 Jahr
Rechnerisch sind das für eine Person rund 250 beziehungsweise 500 kg Lebensmittel und 360 beziehungsweise 730 Liter Wasser; der Rechner zeigt die Verteilung. Praktisch ist ein Jahresvorrat eine andere Aufgabe als zehn Tage: Er braucht einen kühlen, trockenen Raum, dicht schließende Behälter gegen Motten und einen Plan, wie du 500 kg im Alltag aufisst, bevor sie ablaufen. Die Behörden empfehlen ihn nicht, der BLE-Kalkulator endet bei 28 Tagen. Wer trotzdem so weit plant, hält sich an zwei Regeln aus Kapitel 5 und 7: nur Lebensmittel mit über einem Jahr Haltbarkeit, und lebender Vorrat.
Was im Notfall zuerst knapp wird
Drei Dinge fallen bei fast jeder Krise gleichzeitig aus: Wasser aus der Leitung, die Kühlung und der Herd. Der Vorrat ist genau darauf gebaut.
Trinken vor Essen
Laut BBK kommt ein Mensch unter Umständen drei Wochen ohne Nahrung aus, aber nur vier Tage ohne Flüssigkeit. Wasserwerke brauchen Strom; fällt er großflächig aus, kommt irgendwann nichts mehr aus der Leitung. Deshalb steht Wasser auf jeder Liste an erster Stelle: 1,5 Liter zum Trinken und 0,5 Liter zum Kochen, pro Person und Tag. Säfte und H-Milch zählen mit, Kaffee und Tee brauchen Wasser.
Kühlung hält Stunden, nicht Tage
Ein geschlossener Kühlschrank hält laut US-Lebensmittelbehörde etwa vier Stunden, die Verbraucherzentrale Niedersachsen nennt vier bis sechs. Ein voller Gefrierschrank schafft rund 48 Stunden, ein halb voller 24. Danach gilt: Gekühltes zuerst essen, aufgetautes rohes Fleisch nur noch durchgegart. Der Notvorrat selbst besteht deshalb aus Lebensmitteln, die ohne Kühlung auskommen; die BLE rechnet Tiefkühlware bewusst nicht mit.
Kochen ohne Strom
Nur ein Drittel der Vorsorgenden kann laut Befragung von 2024 Lebensmittel auch ohne Strom zubereiten. Ein Gasherd läuft oft weiter, ein Elektroherd nicht. Für den Rest gilt die BBK-Regel: Camping-Kocher mit Gaskartusche und Grill nur im Freien, drinnen nur Geräte, die dafür zugelassen sind, dazu ein Kohlenmonoxid-Melder. Deshalb gehört in jeden Vorrat ein Anteil, der kalt essbar ist: Konserven, Knäckebrot, Nüsse, Trockenobst.
Prepper-Einkaufsliste: Diese Lebensmittel gehören rein
Die Prepper-Einkaufsliste ist kürzer, als viele denken, und sie enthält nichts, was du nicht schon kennst. Das BBK nennt drei Kriterien: haltbar ohne Kühlung, fertig ohne Kochen oder mit kurzer Kochzeit, passend zu den Menschen im Haushalt. Die Liste unten kannst du abhaken; die Mengen dazu liefert der Rechner in Kapitel 2.
Prepper-Lebensmittel: Was auf die Liste gehört
Der Kern sind sechs Gruppen. Getreide für Energie: Nudeln, Reis, Haferflocken, Knäckebrot, Zwieback. Hülsenfrüchte und Gemüse für Protein und Ballaststoffe: Linsen, Bohnen und Kichererbsen in Dose oder Glas, dazu Mais, Erbsen, Sauerkraut, Tomaten. Obst und Nüsse: Obstkonserven, Trockenobst, Studentenfutter. Milchprodukte: H-Milch, Hartkäse, Milchpulver. Fisch und Fleisch: Thunfisch, Sardinen, Corned Beef, Leberwurst. Fette: Öl und Butterschmalz. Dazu nach Belieben Honig, Marmelade, Salz, Zucker, Instantbrühe, Kaffee, Tee, Schokolade, und für jede Person das, was sie wirklich mag.
Die besten Konserven für den Notfall
Die besten Konserven sind die, die ohne Kochen eine Mahlzeit ergeben und die du auch sonst isst: Eintöpfe, Chili, Ravioli, Fisch in Öl oder Wasser, Hülsenfrüchte, Mais, Obst im Saft. Fleisch-, Fisch- und die meisten Gemüsedosen halten laut US-Lebensmittelbehörde zwei bis fünf Jahre, säurehaltige wie Tomaten und Obst zwölf bis 18 Monate; das MHD im Supermarkt liegt meist bei 18 Monaten, essbar bleiben unbeschädigte Dosen oft Jahre länger. Nicht essen: aufgeblähte, undichte oder stark verbeulte Dosen. Achte auf den Salzgehalt und nimm Gemüse ohne Salzzusatz, wo es geht.
Wie viel Energie steckt in 100 g Vorrat?
USDA FoodData Central SR Legacy je 100 g wie gekauft. Öle und Fette liegen mit 884 bis 900 kcal darüber, sind aber keine Mahlzeit.
Prepper-Liste vom Discounter: Aldi, Lidl und Co.
Alles auf dieser Liste gibt es im normalen Supermarkt oder Discounter, und Eigenmarken reichen: Für die Haltbarkeit zählt die Art des Lebensmittels, nicht die Marke. Die Verbraucherzentrale Sachsen hat im August 2024 einen kompletten 10-Tage-Vorrat inklusive Wasser für eine Person mit Eigenmarken zusammengestellt und kam auf 64,55 Euro ohne Pfand. Wer bei jedem Einkauf zwei bis drei Dinge von der Liste mehr mitnimmt, hat den Vorrat in vier Wochen beisammen, ohne einen einzigen Großeinkauf. Spezialpakete aus dem Internet brauchst du dafür nicht.
Lang haltbare Lebensmittel: Was Monate und Jahre hält
„Wie lange hält was?“ entscheidet, wie oft du rotieren musst. Vier Regeln gelten für alles: kühl (die BLE nennt 15 bis 20 °C für die Speisekammer), trocken, dunkel und dicht verschlossen, denn Lebensmittelmotten fressen sich durch Papier und Plastik. Neu Gekauftes kommt nach hinten, Älteres nach vorn. Unten findest du die Haltbarkeit von 130 Lebensmitteln zum Nachschlagen.
Welche Lebensmittel sind unendlich haltbar?
Rechtlich brauchen nur Speisesalz, Zucker und Essig kein Mindesthaltbarkeitsdatum; sie verderben bei trockener Lagerung nicht. Honig hält mikrobiell praktisch unbegrenzt, verliert aber laut LAVES Niedersachsen bei Zimmertemperatur nach anderthalb bis drei Jahren an Qualität. Mineralwasser bleibt in der verschlossenen Glasflasche nahezu unbegrenzt gut. Weißer Reis und Hartweizennudeln halten laut Verbraucherzentrale einige Jahre über das MHD hinaus. Alles andere altert: Öl und Nüsse werden ranzig, Vollkorn und Haferflocken sind fettreich, Konserven rosten irgendwann. „Kein Lebensmittel ist unbegrenzt haltbar“, schreibt die BLE.
Die beste Haltbarkeit hat der Vorrat, den du regelmäßig aufisst. Wer nur nach den Jahren auf dem Etikett kauft, lagert am Ende Dinge, die niemand essen will, und wirft sie irgendwann weg. Wer kauft, was ohnehin auf dem Speiseplan steht, hat immer frische Ware und im Notfall Essen, das man kennt.
Joerg Hauke, Ernährungsexperte, fachliche Prüfung dieses Artikels
Welche Lebensmittel sind 10 oder 30 Jahre haltbar?
Die 30 Jahre stammen aus Studien der Brigham Young University: Weißer Reis, Weizen und Schälerbsen waren nach 30 bis 34 Jahren in großen Dosen mit Sauerstoffabschluss für den Notfall noch akzeptabel, bei Vitaminverlusten. Das gilt für diese Dosen, nicht für die Supermarkttüte. Zehn Jahre und mehr versprechen Hersteller für Notnahrung-Riegel und Spezialkonserven; das sind Herstellerangaben. Die Verbraucherzentrale Sachsen sieht bei extra lang haltbaren Konserven keinen Mehrwert: teurer, salziger, und die normale Dose hält bei guter Lagerung ohnehin Jahre.
MHD abgelaufen: Was du noch essen kannst
Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum: Bis dahin garantiert der Hersteller Geschmack, Geruch und Nährwert, danach steht die Ampel laut Bundesamt für Verbraucherschutz auf Gelb, also prüfen. Unbeschädigte Konserven, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte und H-Milch sind oft Monate bis Jahre nach dem Datum in Ordnung, wenn Verpackung, Geruch und Geschmack normal sind. Anders das Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis“) auf leicht verderblichen Lebensmitteln wie Hackfleisch: Danach nicht mehr essen. Sofort weg: aufgeblähte Dosen, verklumpte Trockenware mit Gespinsten, ranziger Geruch.
Essen ohne Strom: Was im Blackout funktioniert
Ein Blackout ist der Fall, für den der Vorrat gebaut ist: kein Herd, kein Kühlschrank, nach einiger Zeit kein Leitungswasser. Was dann funktioniert, entscheidet sich an drei Fragen: Womit kochst du, was isst du kalt, und welche Notfallnahrung lohnt sich wirklich?
Kochen ohne Strom: Gaskocher, aber sicher
Ein Gasherd funktioniert bei Stromausfall meist weiter, ein Elektroherd nicht. Das BBK nennt für drinnen ein Stövchen mit Teelicht zum Aufwärmen, ein Fondue-Set mit Brennpaste und einen Gaskocher, wenn er für Innenräume zugelassen ist. Camping-Kocher mit Gaskartusche und Grills gehören nur nach draußen. Plane Brennstoff für mehrere Tage ein und koche sparsam: Deckel drauf, wenig Wasser, Nudeln und Reis, die in wenigen Minuten gar sind. Die Verbraucherzentrale Sachsen hält klassische Gaskocher für den Notfall am besten geeignet.
Grill, Camping-Kocher und Heizgeräte für draußen nie in der Wohnung betreiben: Bei zu wenig Sauerstoff entsteht Kohlenmonoxid, geruchlos und lebensgefährlich. Das BBK empfiehlt einen geprüften Kohlenmonoxid-Melder. Bei Stromausfall Herd und Backofen ausschalten, sonst laufen sie an, sobald der Strom zurückkommt.
Kalt essbar: die Blackout-Liste
Ohne Kocher bleibt, was fertig aus der Packung kommt: Fisch, Fleisch, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst aus der Dose, Knäckebrot, Zwieback, Dosenbrot, Nüsse, Trockenobst, Müsliriegel, Trockenwurst, Hartkäse, Honig, Schokolade, H-Milch und trinkfertige Mahlzeiten. Haferflocken quellen auch in kalter Milch. Getrocknete Hülsenfrüchte, Nudeln und Reis brauchen dagegen Hitze und Wasser und sind bei einem Blackout nur mit Kocher nützlich. Ein guter Vorrat mischt beides: die ersten Tage kalt, danach mit dem Kocher.
Notfallnahrung: Riegel, Fertiggerichte oder Trinkmahlzeit?
Notfallnahrung ist eine Produktkategorie, kein Muss: Die Verbraucherzentrale Sachsen hält Spezialprodukte für den privaten Vorrat für nicht notwendig. Gepresste Notnahrung-Riegel (etwa NRG-5 oder BP-5) sind sehr lange haltbar und kalorienreich, laut Marktcheck aber zu süß und zu fettig für mehr als eine eiserne Reserve. Gefriergetrocknete Mahlzeiten brauchen je Portion 400 bis 570 ml heißes Wasser, also Kocher und mehr Wasservorrat. Eine trinkfertige Mahlzeit deckt die Lücke dazwischen: sofort essbar, ohne Wasser, allerdings mit kürzerer Haltbarkeit und deshalb ein Baustein zum Rotieren.
Notfallnahrung im Vergleich
Fünf Arten, die im Vorrat nebeneinanderliegen können, und was sie im Ernstfall brauchen.
| Kochen nötig | Wasser nötig | Haltbarkeit typisch | Energie | |
|---|---|---|---|---|
| Konserven (Eintopf, Fisch, Gemüse) | nein, kalt essbar | nein | MHD meist 18 Monate, oft Jahre länger | 100 bis 250 kcal je 100 g |
| Trockenware (Nudeln, Reis, Linsen) | ja | 0,25 bis 1 l je 100 g | 1 bis 2 Jahre, weißer Reis länger | 350 bis 380 kcal je 100 g trocken |
| Notnahrung-Riegel und -Kekse | nein | nein, viel dazu trinken | 15 bis 20 Jahre (Herstellerangabe) | 445 bis 460 kcal je 100 g |
| Gefriergetrocknete Mahlzeit | ja, heißes Wasser | 400 bis 570 ml je Portion | 3 bis 5 Jahre (Herstellerangabe) | 470 bis 1.000 kcal je Beutel |
| Trinkmahlzeit, trinkfertig | nein | nein | bis zu 12 Monate ungekühlt | 400 kcal je 400-ml-Flasche |
| Pulver-Mahlzeit | nein, Shaker | 400 bis 500 ml je Portion | 12 Monate im Beutel | 400 kcal je Portion |
Herstellerangaben und Marktcheck der Verbraucherzentrale Sachsen (Erhebung 2024), Saturo nach Shopify-Angaben, Stand September 2026. Riegel-Marken nur erklärend im Text, keine Bewertung einzelner Produkte.
Für die ersten Tage eines Ausfalls, wenn Kochen umständlich ist und Wasser knapp, ist eine trinkfertige Mahlzeit die einfachste Lösung im Vorrat: aufschrauben, trinken, satt. Weil sie bis zu zwölf Monate hält, gehört sie in den lebenden Teil des Vorrats, den du im Alltag trinkst und nachkaufst.

Trinkmahlzeit: eine komplette Mahlzeit, ohne Kochen und ohne Wasser
400 kcal, 36 g pflanzliches Protein und 26 Vitamine und Mineralstoffe in einer 400-ml-Flasche, vegan. Ungeöffnet bis zu zwölf Monate ungekühlt haltbar, das Mindesthaltbarkeitsdatum steht auf der Flasche. Aufschrauben und trinken: kein Herd, kein Wasser, kein Kühlschrank. Als Baustein im Notvorrat, der mitrotiert: im Alltag trinken, nachkaufen, im Notfall die erste Mahlzeit des Tages.
Eine Flasche liefert mit 400 kcal knapp ein Fünftel der 2.200 kcal, mit denen die BLE rechnet; sechs Flaschen decken also rund einen Tag. Für den Rest bleibt der Grundvorrat aus dem Supermarkt die Basis, die Trinkmahlzeit ist die Reserve für die Tage ohne Küche.
Notvorrat anlegen: Schritt für Schritt, ohne Hamstern
Ein Notvorrat entsteht nicht in einem Großeinkauf, und er soll es auch nicht: Die Bundesregierung empfiehlt ausdrücklich den schrittweisen Aufbau, die BLE nennt Zusatzkosten nur beim ersten Mal. Vier Wochen reichen, wenn du bei jedem Einkauf ein paar Dinge mehr mitnimmst.
Lebender Vorrat: Was du isst, lagerst du
Das BBK unterscheidet zwei Wege. Der einmalige Vorrat wird gekauft, einmal im Jahr geprüft und erneuert. Der lebende Vorrat ist der bessere: Bei jedem Einkauf nimmst du ein bis zwei Packungen mehr mit als gerade nötig, verbrauchst im Alltag zuerst das Älteste und kaufst nach. So läuft nichts ab, du hast immer Lebensmittel, die du magst, und der Vorrat kostet auf Dauer nichts extra. Notiere das Kaufdatum auf Packungen ohne MHD und stelle Neues nach hinten.
In vier Wochen zum 10-Tage-Vorrat
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Woche 1
Wasser und der Grundstock für drei Tage
Wasser zuerst: zwei Sixpacks je Person. Dazu Nudeln oder Reis, ein paar Konserven mit Fisch, Hülsenfrüchten und Obst, Knäckebrot, Nüsse. Damit ist das Einstiegsniveau des BBK erreicht.
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Woche 2
Getreide, Hülsenfrüchte, Öl
Die großen Gruppen auffüllen: Haferflocken, Mehl, Zwieback, Linsen und Bohnen in Dose oder Glas, Öl und Butterschmalz. Mengen aus dem Rechner, dichte Behälter für Trockenware gleich mitkaufen.
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Woche 3
Konserven, Obst, Milch, Genuss
Gemüse- und Obstkonserven, Trockenobst, H-Milch, Hartkäse, Milchpulver, dazu Honig, Marmelade, Kaffee, Tee, Schokolade und die Lieblingsdinge der Kinder. Jetzt sind zehn Tage komplett.
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Woche 4
Kocher, Licht, Radio, Hausapotheke
Gaskocher mit Kartuschen, Dosenöffner, Taschenlampe, Kurbelradio, Powerbank, Kerzen, Hausapotheke nach BBK-Liste, Bargeld. Ab jetzt rotieren: alle drei bis sechs Monate Daten prüfen.
Was kostet ein Notvorrat?
Weniger als ein Notfallpaket, und das bei mehr Energie. Die Verbraucherzentrale Sachsen hat 2024 acht vorgepackte Pakete aus dem Internet geprüft: Kein einziges erreichte die 2.200 kcal pro Tag, im Schnitt kosteten sie rund das Doppelte des Supermarkt-Vorrats je Tag, das einzige vegane Paket lieferte nur 962 kcal. Stiftung Warentest nennt für ein 15-Tage-Paket eines Anbieters rund 300 Euro. Wer einzeln kauft, spart laut beiden und isst, was auf den eigenen Tisch passt. Die Zahlen stammen aus 2022 bis 2025 und verschiedenen Warenkörben; die Richtung ist eindeutig.
Wofür das alles? Das BBK begründet Vorsorge mit dem Alltag: Stromausfall, Extremwetter, eine Krankheit, die dich ans Haus bindet, leere Regale nach gestörten Lieferketten. Es schreibt auch, dass „selbst ein Krieg nicht mehr so ausgeschlossen scheint wie noch vor einigen Jahren“. Der Vorrat ist für alle Fälle derselbe; wer ihn hat, muss nicht mehr an jeden einzelnen denken.
Vorrat für Familie, Medikamente und Haustiere
Die BLE rechnet jede Person mit 2.200 kcal, und das BBK fragt zurück: Für wen ist der Vorrat, gibt es Allergien, Kinder, Haustiere, Menschen mit Medikamenten? Drei Gruppen brauchen eigene Zeilen auf der Liste.
Prepper-Liste für die Familie: Kinder und Babys
Kinder zählen im Rechner wie Erwachsene, brauchen aber weniger: ein Kind bis zwölf Jahre laut BLE einen Liter Getränke am Tag, ein Kleinkind laut DGE rund 1.100 bis 1.300 kcal. Die Reserve ist gewollt. Wichtiger als Kalorien ist, was Kinder wirklich essen: Nudeln, Obstkonserven, Müsli, ein paar Süßigkeiten. Für Babys gehören Säuglingsanfangsnahrung, Gläschen, Windeln und abgekochtes Wasser in den Vorrat; das BfR rät, Pulvernahrung erst kurz vor dem Füttern anzurühren und Reste nach zwei Stunden wegzuschütten. Notnahrung-Riegel sind laut Verbraucherzentrale wegen des Zuckers für Babys und Kleinkinder ungeeignet, Honig nie unter einem Jahr.
Medikamente und Hausapotheke
Wer regelmäßig Medikamente braucht, sollte laut BBK-Ratgeber einen Vorrat für mindestens zehn Tage haben; welche Menge und wie gelagert, klärst du mit Arztpraxis oder Apotheke, denn Haltbarkeit und Kühlung sind je Mittel verschieden. Die BBK-Hausapotheke enthält außerdem Schmerzmittel, Mittel gegen Durchfall, Elektrolyte zum Ausgleich von Flüssigkeitsverlust, Fieberthermometer, Verbandmaterial und persönliche Medikamente wie Asthmaspray. Lagerort: kühl, trocken, abschließbar, nicht im Bad. Fülle nach, bevor etwas aufgebraucht ist, und nimm Verfallsdaten in die Rotation auf.
Haustiere nicht vergessen
Futter und Wasser für die Tiere gehören laut BBK und BLE mit in den Vorrat, als Konserven oder Trockenfutter für dieselben zehn Tage, dazu Medikamente, Einstreu und eine Transportbox mit Papieren. Eine amtliche Mengenangabe je Tier gibt es nicht; rechne mit dem, was dein Tier in zehn Tagen frisst, und prüfe die Haltbarkeit des Futters wie bei deinen eigenen Vorräten. Trockenfutter nach dem Kauf 24 Stunden einzufrieren schützt laut Umweltbundesamt vor Lebensmittelmotten.
Das BBK ergänzt den Vorrat um Dinge, die man nicht essen kann: ein Kurbel- oder Batterieradio für Warnmeldungen, Taschenlampe und Kerzen, Powerbank, Bargeld (ohne Betragsangabe), Hygieneartikel samt Müllbeuteln für die Toilette und eine Mappe mit wichtigen Dokumenten, wasserdicht verpackt und zusätzlich als digitale Kopie.
Häufige Fragen zu Prepper-Lebensmitteln
Was sollte man als Prepper zuhause haben?
Nach BBK-Checkliste: Wasser für zehn Tage, haltbare Lebensmittel, eine Kochgelegenheit mit Brennstoff, Hausapotheke, Kurbelradio, Taschenlampe, Kerzen, Powerbank, Hygieneartikel, Bargeld und wichtige Dokumente. Für Familien zusätzlich Babynahrung, Windeln und Futter für Haustiere. Ausrüstung darüber hinaus ist Geschmackssache, kein Behördenrat.
Welche 6 Lebensmittel laufen nie ab?
Ehrlich gezählt sind es drei: Speisesalz, Zucker und Essig brauchen laut Lebensmittelinformationsverordnung kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Dazu kommen Honig (mikrobiell praktisch unbegrenzt, Qualität sinkt nach ein bis drei Jahren), Mineralwasser in der verschlossenen Glasflasche und weißer Reis, der einige Jahre über das MHD hält.
Welche Lebensmittel sollte man immer zu Hause haben?
Wasser, Nudeln oder Reis, Haferflocken, Knäckebrot, Hülsenfrüchte und Gemüse in Dosen, Obstkonserven, Nüsse, H-Milch, Fisch- oder Fleischkonserven, Öl, Salz, Zucker, Honig und Instantbrühe. Das ist die Basis der BLE-Vorratstabelle; die Mengen für deinen Haushalt zeigt der Rechner in Kapitel 2.
Wie kann ich Notfallnahrung selbst herstellen?
Am sichersten durch Trocknen: Dörrobst, Trockenfleisch oder geröstete Haferriegel halten Wochen bis Monate. Selbst Eingekochtes ist heikel, weil im Haushalt höchstens 100 °C erreicht werden und Sporen überleben; laut BfR gehen die meisten Botulismus-Fälle auf selbst eingekochte Konserven zurück. Industriekonserven sind für den Vorrat die sichere Wahl.
Soll man Bargeld zu Hause haben?
Ja, das BBK empfiehlt Bargeld, weil bei Stromausfall Geldautomaten und Kartenzahlung ausfallen, nennt aber keinen Betrag. Die Schweiz rät zu so viel Kleingeld, dass ein Wocheneinkauf und eine Tankfüllung bar bezahlt werden können, die Österreichische Nationalbank zu 100 Euro je Familienmitglied in kleinen Scheinen.
Wie viele Prepper gibt es in Deutschland?
Niemand weiß es: Die Bundesregierung antwortete 2019 auf eine Anfrage, ihr lägen dazu keine Erkenntnisse vor. Belegt ist nur, wie viele Haushalte vorsorgen: 61 % hatten 2024 haltbare Lebensmittel über den Wochenbedarf hinaus im Haus, 57 % einen Wasservorrat, rund 45 % hielten ihren Vorrat für zehn Tage ausreichend.
Gibt es die Prepper-Liste als PDF?
Ja, das BBK stellt seine Checklisten als PDF zum Ankreuzen bereit (Link in den Quellen). Die Einkaufsliste in Kapitel 4 kannst du direkt hier abhaken und die Seite ausdrucken; die Mengen für deinen Haushalt rechnet der Vorratsrechner in Kapitel 2, den es in keinem PDF gibt.
Was benötige ich, wenn Krieg ausbricht?
Dasselbe wie bei jeder anderen Krise, sagt das BBK: Vorrat für zehn Tage, Wasser, Radio und Warn-App NINA, Dokumente, Bargeld, Hausapotheke. Dazu kommt das Kapitel „Schutz suchen“ des BBK-Ratgebers mit der Regel, bei Explosionen zwei Wände zwischen sich und draußen zu bringen.
Quellen · 54 Quellen anzeigen
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): Vorsorgen für Krisen und Katastrophen. Ratgeber, Stand 11/2025, 2. Auflage: 10 Tage Vorrat, 2 Liter Wasser, Kochen ohne Strom, Hausapotheke, Bargeld, Dokumente, Schutz suchen.
- BBK: Checklisten zur Vorsorge Krisen und Katastrophen, PDF Dezember 2025 (Trinkwasser für 3/5/7/10 Tage, haltbare Lebensmittel, Kochgelegenheit, Futtervorrat für Haustiere).
- BBK: Essen und Trinken bevorraten: möglichst zehn Tage, drei Wochen ohne Nahrung, vier Tage ohne Flüssigkeit, einmaliger und lebender Vorrat.
- BBK: Hausapotheke: Vorrat auffüllen, kühl, trocken, abschließbar, nicht im Bad.
- Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Ernährungsvorsorge: Vorratskalkulator, 1 bis 10 Personen, 1 bis 28 Tage, 2.200 kcal pro Person und Tag, Getränke Kinder bis 12 Jahre 1 Liter.
- BLE, Ernährungsvorsorge: Vorratstabelle, Grundnahrungsmittelvorrat für eine Person und 10 Tage (3,3 kg Getreide, 4,0 kg Gemüse, 2,5 kg Obst, 2,5 kg Milchprodukte, 1,2 kg Fleisch/Fisch/Eier, 330 g Fett, 20 l Getränke).
- BLE, Ernährungsvorsorge: Notvorrat, Ihr persönlicher Notvorrat: 10 Tage, circa 2.200 kcal, ohne Tiefkühlware.
- BLE, Ernährungsvorsorge: Empfehlungen und Tipps: Kein Lebensmittel ist unbegrenzt haltbar; Zusatzkosten nur beim erstmaligen Aufbau.
- BLE, Ernährungsvorsorge: So können Lebensmittel gelagert werden (Lagertabelle: Konserven, Trockenprodukte, Öle, Zucker, Salz, Tee).
- BLE, Ernährungsvorsorge: So pflegen Sie Ihren Lebensmittelvorrat (Neues nach hinten, bombierte Dosen nicht verzehren, Einkaufsdatum vermerken).
- BLE, Ernährungsvorsorge: So kann Mineralwasser gelagert werden (nahezu unbegrenzt haltbar, MHD Glas 2 Jahre, PET 1 Jahr).
- BLE, Ernährungsvorsorge: Häufig gestellte Fragen zu staatlichen Lebensmittelnotvorräten (kein Selbstabfüllen von Leitungswasser, keine gesetzliche Verpflichtung).
- BLE, Ernährungsvorsorge: Schädlinge, 10 Tipps zur Vorbeugung (dicht schließende Behälter, kühl, trocken, Befallskontrolle).
- Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung, Drucksache 20/3009 vom August 2022 (Kosten des 10-Tage-Vorrats bis zu 130 Euro, schrittweiser Aufbau, private Bevorratung im Ermessen).
- Deutscher Bundestag: Antwort der Bundesregierung, Drucksache 19/6941 vom 10.01.2019 (Definition Prepper, keine Erkenntnisse zur Anzahl, Krisenvorsorge nicht extremistisch).
- BBK, Bevölkerungsschutz-Magazin 1/2025: Wissen, Vorräte, Kompetenzen. Projekt PREP, 1.084 Interviews Juni 2024 (45 % Vorrat für zehn Tage, ein Drittel kann ohne Strom zubereiten, 42 % mit Vorsorge beschäftigt).
- Rohs M., Lacher L., Großmann C.: Notfall- und Katastrophenvorsorge in Deutschland. Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung. RPTU Kaiserslautern-Landau (61 % haltbare Lebensmittel, 57 % Wasser über den Wochenbedarf).
- Europäische Kommission und Hoher Vertreter: Preparedness Union Strategy, JOIN(2025) 130 final, 26.03.2025, Aktion 14: Selbstversorgung der Bevölkerung von mindestens 72 Stunden.
- Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung (BWL, Schweiz): Kluger Rat, Notvorrat. Broschüre 17.02.2025 (Vorrat für rund eine Woche, Bargeld für Wocheneinkauf und Tankfüllung).
- Österreichischer Zivilschutzverband mit AGES: Provisions, Vorratsempfehlung 10 bis 14 Tage.
- Oesterreichische Nationalbank: Bargeld für alle Fälle, Presseinformation 27.02.2023 (100 Euro pro Familienmitglied in kleinen Stückelungen).
- Bundesnetzagentur: Pressemitteilung 09.10.2025, Versorgungsunterbrechungen Strom 2024 (SAIDI 11,7 Minuten je Letztverbraucher).
- Stromnetz Berlin: Stromausfall Steglitz-Zehlendorf Januar 2026 (rund 45.400 Haushalte, Wiederversorgung innerhalb von 100 Stunden).
- U.S. Department of Agriculture, Food Safety and Inspection Service: Keep Your Food Safe During Emergencies (Kühlschrank bis 4 Stunden, voller Gefrierschrank etwa 48 Stunden, halb voll 24).
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Korrektes Kühlen von Lebensmitteln im Privathaushalt, FAQ 13.02.2023 (Gefriergut bei Stromausfall, Wiedereinfrieren, rohe tierische Lebensmittel erhitzen).
- Verbraucherzentrale Niedersachsen: Verpflegung bei Stromausfall, Stand 04.08.2026 (Kühlschrank vier bis sechs Stunden, Gefrierschrank bis 48 Stunden, draußen kochen, Herd ausschalten).
- Verbraucherzentrale Sachsen: Marktcheck Notfallausrüstung: Lebensmittelvorrat, gut und praktisch? 06.02.2025, Erhebung 2024 (Notfallpakete, Riegel, Konserven, Kochstellen, Beispielvorrat 64,55 Euro).
- Stiftung Warentest: Vorräte für den Katastrophenfall, welche und wie viel? test.de, 20.01.2025 (15-Tage-Paket rund 300 Euro, einzeln kaufen spart).
- Verbraucherzentrale: Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist nicht gleich Verbrauchsdatum (kein MHD bei Zucker, Speisesalz, Essig).
- Verbraucherzentrale: Konserven, alles zu Haltbarkeit und Lagerung (oft viele Jahre nach dem MHD, aufgeblähte Dosen entsorgen, unter 19 °C).
- Verbraucherzentrale: Nudeln, Reis, Mehl: Haltbarkeit und Lagerung von Trockenlebensmitteln (weißer Reis und Teigwaren einige Jahre über das MHD, Vollkornmehl 4 bis 6 Monate, Hülsenfrüchte 1 bis 2 Jahre).
- Verbraucherzentrale: Milch, alles Wichtige zu Haltbarkeit und Lagerung (H-Milch ungeöffnet ohne Kühlung mehrere Monate).
- Verbraucherzentrale: Nüsse, länger haltbar durch richtige Lagerung (ganz und ungeschält mehrere Monate).
- Verbraucherzentrale: Vorratsschädlinge, wie kann ich Motten und Käfer in Lebensmitteln verhindern?
- Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL): FAQ Mindesthaltbarkeitsdatum, Verbrauchsdatum (Ampel auf Gelb nach dem MHD, auf Rot nach dem Verbrauchsdatum).
- Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 (Lebensmittelinformationsverordnung), Artikel 24 und Anhang X: Mindesthaltbarkeitsdatum, Verbrauchsdatum, Ausnahmen für Essig, Speisesalz und Zucker.
- Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES): Honig, ein wertvolles Naturprodukt richtig lagern (über Jahre lagerfähig, HMF-Grenzwert bei 18 bis 25 °C nach 1,5 bis 3 Jahren).
- BfR: Selten, aber vermeidbar: Fragen und Antworten zum Botulismus (kein Honig unter einem Jahr, Bombagen vernichten, selbst eingekochte Konserven als häufige Quelle).
- USDA FSIS: FoodKeeper-Daten (Vorratsschrank ungeöffnet: Dosen low acid 2 bis 5 Jahre, high acid 12 bis 18 Monate, Reis, Nudeln, Milchpulver, Öle, Gewürze), Archivkopie vom 02.07.2025.
- USDA FSIS: Shelf-Stable Food Safety (Dosen sind lange nach dem Datum sicher, wenn sie nicht verbeult, rostig oder aufgebläht sind; Lagertemperatur).
- Brigham Young University, Dept. of Nutrition, Dietetics and Food Science: An Approach to Longer-Term Food Storage, September 2019 (Reis, Weizen, Hülsenfrüchte in Dosen mit wenig Sauerstoff mindestens 30 Jahre, Magermilchpulver 15 Jahre).
- Lloyd M. A. et al.: Sensory and nutritional quality of white rice after residential storage for up to 30 years. International Journal of Food Sciences and Nutrition 2014; 65(3): 320–326.
- Rose D. J. et al.: Quality and sensory characteristics of hard red wheat after residential storage for up to 32 y. Journal of Food Science 2011; 76(1): S8–S13.
- Chapman J. S., Jefferies L. K., Pike O. A.: Sensory and nutritional quality of split peas stored up to 34 y in residential storage. Journal of Food Science 2010; 75(3): S162–S166.
- U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service: FoodData Central, SR Legacy Release (April 2018), Energie je 100 g für Balken und Tabelle.
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Energie (Richtwerte nach Alter, Geschlecht und Aktivität; Kinder 1 bis unter 4 Jahre 1.100 bis 1.300 kcal).
- BfR: Empfehlungen zur hygienischen Zubereitung pulverförmiger Säuglingsnahrung, Stellungnahme Nr. 009/2022 vom 29.03.2022.
- BfR: Hygienischer Umgang mit Mineral-, Quell- und Tafel- sowie Trinkwasser im Haushalt, FAQ 11.09.2024 (Babywasser abkochen, geöffnete Flaschen kühl lagern).
- Umweltbundesamt: Lebensmittelmotten (Larven durchlöchern Verpackungen, luftdichte Gefäße, Trockenfutter 24 Stunden bei -18 °C einfrieren).
- Vier Pfoten: So schützen Sie Ihr Haustier in Katastrophen- und Notfällen, 06.05.2026 (Futter und Medikamente auf Haltbarkeit prüfen, Notfallbox).
- rbb SUPER.MARKT / ARD-Verbraucherredaktion: Survival-Riegel, Notfall-Nahrung im Test, August 2026 (20 bis 30 Jahre Herstellerangabe, BBK empfiehlt lebenden Vorrat statt Spezialriegel).
- notvorsorge.com: NRG-5 Notnahrung 500 g, Herstellerangaben Nährwerte und Haltbarkeit, Abruf 30.09.2026 (nur erklärend).
- Trek'n Eat (Katadyn) via ausdauerleistung.de: Deftiger Reiseintopf mit Rindfleisch, 240 g, 570 ml kochendes Wasser, Herstellerangaben, Abruf 30.09.2026.
- Saturo: Trinkmahlzeit 400 ml, Nährwerte und Haltbarkeit (ungeöffnet zwölf Monate ungekühlt haltbar), Stand September 2026.
Schreibt seit 2019 für Saturo über Ernährung, Nährstoffe und die Frage, wie gute Versorgung im Alltag praktisch funktioniert.
Hat diesen Artikel am 30. September 2026 auf fachliche Richtigkeit geprüft. Die Inhalte ersetzen keine ärztliche Beratung.


