NährstoffmangelEiner von 30 Artikeln zum Thema

Magnesium­mangel: Symptome, Ursachen und Behandlung

Wadenkrämpfe, zuckendes Augenlid, innere Unruhe? Ein Magnesiummangel entsteht selten am Teller allein, meist kommen Verluste durch Medikamente, Alkohol oder Durchfall dazu. Welche Symptome typisch sind, warum der Blutwert nur die halbe Wahrheit sagt und was hilft.

Magnesiumreiche Lebensmittel auf hellem Stein: Haferflocken, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Cashews, Banane, Zartbitterschokolade, Spinat, weiße Bohnen, Makrele, Parmesan, Vollkornbrot und Feigen
12MgMagnesium
Magnesiumquellen im Überblick: Haferflocken, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Mandeln, Cashews, Banane, Zartbitterschokolade, Spinat, weiße Bohnen, Makrele, Parmesan, Vollkornbrot und Feigen.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Tagesbedarf
300–350mg

Schätzwerte der DGE: 300 mg für Frauen, 350 mg für Männer, auch in Schwangerschaft und Stillzeit. Mit Vollkorn, Nüssen und Hülsenfrüchten ist das ohne Präparat erreichbar.

Jede:r Siebte
14,5 %

So viele Menschen hatten in einer deutschen Untersuchung von 16.000 Personen einen zu niedrigen Magnesiumwert im Blut, Frauen und Ältere häufiger. Meist ohne dass es jemand gemerkt hätte.

Davon im Blut
1 %

Rund 24 g Magnesium stecken im Körper, 60 % in den Knochen, 27 % in den Muskeln. Das Blut zeigt nur einen Bruchteil, deshalb kann der Wert normal sein, während die Speicher leer laufen.

Der stille Räuber
Säureblocker

Wer Protonenpumpenhemmer gegen Sodbrennen länger als ein Jahr nimmt, hat ein bis zu 1,8-fach erhöhtes Risiko für einen Magnesiummangel. Die US-Arzneimittelbehörde warnt seit 2011 davor.

01 Erkennen

Magnesiummangel Symptome: Woran du ihn erkennst

Magnesium bremst den Calciumeinstrom in Nerven- und Muskelzellen, deshalb zeigt sich ein Mangel dort, wo Reize fließen: als Wadenkrampf, zuckendes Augenlid, Kribbeln oder innere Unruhe. Ärzt:innen sprechen von einer Hypomagnesiämie unter etwa 0,75 mmol/l im Blutserum. Weil nur rund ein Prozent des Magnesiums im Blut schwimmt, bleibt ein leichter Mangel oft unbemerkt; unter 0,5 mmol/l sinken Kalium und Calcium mit, dann drohen Krämpfe und Herzstolpern.

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Welche Anzeichen kennst du von dir?

Tippe an, was auf dich zutrifft. Du siehst dann, wie viele typische Anzeichen zusammenkommen.

Erste Anzeichen: Wadenkrämpfe, Zucken, Müdigkeit

Die ersten Zeichen sind unspektakulär: Die DGE nennt Appetitlosigkeit, Übelkeit, Müdigkeit und Schwäche. Dann melden sich die Muskeln mit nächtlichen Wadenkrämpfen, flatterndem Lid und Verspannungen im Nacken. Ohne genug Magnesium bleibt die Nervenmembran durchlässiger für Calcium, der Muskel feuert ungewollt; die Erschöpfung kommt daher, dass das Energiemolekül ATP nur als Magnesiumkomplex arbeitet. Ein einzelner Wadenkrampf oder zwei Tage Lidzucken sind kein Mangel. Es zählt die Kombination über Wochen, zusammen mit einer Ursache.

Frau am Schreibtisch drückt zwei Finger auf ihr zuckendes Augenlid: Lidzucken ist ein häufiges frühes Anzeichen, hinter dem ein Magnesiummangel stecken kann
Das flatternde Augenlid ist das bekannteste Magnesium-Symptom, und das am häufigsten fehlgedeutete: Meist stecken Schlafmangel, Bildschirm und Koffein dahinter, nicht der Mineralstoff.

Magnesiummangel: neurologische Symptome

Weil Magnesium die Reizschwelle der Nerven setzt, sind die neurologischen Zeichen die verlässlichsten, und sie kommen in Stufen. Leicht: Kribbeln und Taubheit an Händen, Füßen oder um den Mund, feines Zittern, sichtbares Muskelzucken. Mittel: gesteigerte Reflexe, Krämpfe, die sich nicht wegdehnen lassen, Verwirrtheit bei Älteren. Schwer: Tetanie mit verkrampften Händen und Füßen, im Extremfall Krampfanfälle. Zwei Handgriffe machen das sichtbar: Zuckt der Mundwinkel beim Klopfen vor das Ohr, ist das das Chvostek-Zeichen; geht die Hand unter der Blutdruckmanschette in Pfötchenstellung, das Trousseau-Zeichen.

Magnesiummangel: Augen, Gesicht und Sehstörungen

Das zuckende Augenlid ist das meistgesuchte Symptom. Magnesium kann eine Rolle spielen, die alltäglichen Auslöser sind aber Schlafmangel, Bildschirm, Koffein und Stress, und meist verschwindet das Flattern nach Tagen von selbst. Im Gesicht zeigt sich ein echter Mangel eher als Zucken des Mundwinkels oder Kribbeln um die Lippen. Ein direktes Augen-Symptom kennt die Fachliteratur nicht: Flimmern oder Lichtblitze sind meist eine Migräne-Aura, und Migräne ist bei niedrigem Magnesiumstatus häufiger. Plötzlich verschwommenes Sehen oder Doppelbilder gehören zeitnah zur Augenärztin.

Wann zum Arzt

Bei Krämpfen mit Kribbeln, Herzstolpern oder Verwirrtheit unter Säureblockern, Entwässerungstabletten, Chemotherapie oder nach Tagen mit Durchfall zeitnah in die Praxis: Magnesium, Kalium, Calcium und EKG. Notruf 112 bei Krampfanfall, Tetanie, anhaltendem Herzrasen oder Bewusstseinsstörungen.

Magnesiummangel Herz: Herzstolpern und Rhythmusstörungen

Der Herzmuskel braucht Magnesium, um sich nach jedem Schlag zu entspannen; es hält die Kaliumkanäle der Herzzellen dicht. Sinkt der Wert, kommt es zu Extraschlägen, die sich wie Stolpern anfühlen und zu Herzklopfen. Die gefährliche Form ist die Torsade de pointes, selten, aber hier ist Magnesium das Notfallmedikament: Zwei Gramm Magnesiumsulfat als Infusion beendeten sie in einer klassischen Studie bei neun von zwölf Patient:innen innerhalb von Minuten. Gefährdet sind Menschen mit Herzschwäche, unter Diuretika oder Digitalis und alle mit niedrigem Kalium.

Magnesiummangel Symptome Psyche

Innere Unruhe, Reizbarkeit, schlechter Schlaf und Konzentrationsprobleme sind das psychische Bild. Magnesium dämpft im Gehirn den erregenden Botenstoff Glutamat; fehlt es, reagiert das Nervensystem empfindlicher auf Stress. Die Evidenz ist kleiner als die Versprechen: In einer Studie mit 126 Erwachsenen mit leichter Depression verbesserten 248 mg am Tag den Depressionswert in sechs Wochen um sechs von 27 Punkten, allerdings ohne Placebo. Für den Schlaf zeigen drei kleine Studien bei Älteren 17 Minuten kürzeres Einschlafen. Ein Magnesiummangel macht keine Depression.

Magnesiummangel Symptome Frau

Die Symptome sind bei Frauen und Männern dieselben, unterschiedlich sind die Situationen. In der deutschen Untersuchung mit 16.000 Menschen hatten Frauen häufiger einen niedrigen Wert. In Schwangerschaft und Stillzeit bleibt der Schätzwert bei 300 mg, starkes Erbrechen kann den Wert drücken. Bei PMS fand eine Auswertung der Beobachtungsstudien keinen Zusammenhang mit dem Blutwert. In den Wechseljahren überlagern sich Schlafstörungen und Herzklopfen mit hormonellen Beschwerden, ab 60 kommen Säureblocker und Thiazide dazu.

02 Ursachen

Magnesiummangel Ursachen: Woher der Mangel kommt

Es gibt drei Wege in den Magnesiummangel: zu wenig rein, zu wenig aufgenommen, zu viel raus. Der erste ist seltener als gedacht: Laut Verzehrsstudie liegt die mittlere Zufuhr mit 432 mg (Männer) und 361 mg (Frauen) über den Schätzwerten, nur rund ein Viertel der Erwachsenen bleibt darunter, meist mit Weißmehl, Fertigprodukten und wenig Gemüse. Der häufigere Weg in einen messbaren Mangel sind Verluste über Darm und Niere.

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Wie viel Magnesium brauchst du pro Tag?

300mg pro Tag

Frau: 300 mg am Tag sind der Schätzwert der DGE für Frauen ab 19 Jahren, bis ins hohe Alter. Er ist aus der tatsächlichen Zufuhr gesunder Menschen abgeleitet, weil es keinen verlässlichen Biomarker für den Bedarf gibt. Die EFSA nennt denselben Wert.

Magnesiumräuber: Medikamente, die Magnesium entziehen

Die häufigste versteckte Ursache sind Säureblocker: Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol und Omeprazol bremsen die Aufnahme im Darm. Die FDA warnt seit 2011 vor Fällen nach meist über einem Jahr Einnahme, mit Tetanie, Rhythmusstörungen und Krampfanfällen, bei denen ein Präparat allein nicht reichte; in neun Studien mit über 115.000 Menschen war das Risiko 1,8-fach erhöht. Entwässerungstabletten wie Furosemid und Thiazide schwemmen Magnesium über die Niere aus. Bei Cisplatin, den Antikörpern Cetuximab und Panitumumab, Ciclosporin und Tacrolimus gehört die Kontrolle zur Therapie.

Alkohol, Darm, Diabetes: die großen Verlustwege

Alkohol wirkt akut wie ein Magnesium-Diuretikum: Schon ein Abend mit mehreren Gläsern lässt die Niere für Stunden mehr ausscheiden. Über den Darm geht Magnesium verloren bei chronischem Durchfall, Zöliakie, Morbus Crohn, nach Darmoperationen oder Magenbypass und bei täglichen Abführmitteln. Bei Diabetes zieht der Zucker im Urin Mineralstoffe mit: 13 bis 48 % der Menschen mit Typ-2-Diabetes haben je nach Studie einen zu niedrigen Wert. Sonderfall Refeeding-Syndrom: Nach längerem Hungern stürzen Phosphat, Kalium und Magnesium beim Kostaufbau binnen Tagen ab.

Stress, Sport, Schwitzen: Mythos oder Ursache?

Drei vermeintliche Räuber sind kleiner als ihr Ruf. Schweiß: 1 bis 10 mg pro Liter, zwei Liter kosten höchstens 20 mg. Kaffee: netto etwa 4 mg am Tag. Stress: Die Teufelskreis-These stützt sich auf kleine Studien, die meistzitierte Übersicht finanzierte ein Präparatehersteller.

Seltene Ursachen: Niere, Hormone, Gene

  • Erbliche Nierenstörungen: Beim Gitelman- und Bartter-Syndrom verliert die Niere dauerhaft Magnesium und Kalium, meist im Jugendalter durch Krämpfe entdeckt.
  • Familiäre Hypomagnesiämie: Mutationen im Magnesiumkanal TRPM6, sehr selten, fällt schon bei Säuglingen mit Krampfanfällen auf.
  • Hormone: Aldosteron-Überschuss (Conn-Syndrom), Überfunktion der Nebenschilddrüse, unbehandelte Schilddrüsenüberfunktion.
  • Akute Situationen: starkes Schwangerschaftserbrechen, große Verbrennungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, künstliche Ernährung ohne Magnesiumzusatz.
03 Verstehen

So hält der Körper das Magnesium im Gleichgewicht

Drei Stationen vom Teller bis zur Niere. Wer sie kennt, versteht, warum der Blutwert so wenig über den Vorrat sagt, warum ein Mangel Kalium und Calcium mit nach unten zieht und warum Säureblocker und Diuretika mehr ausrichten als ein magnesiumarmer Tag.

1

Aufnahme im Darm

Von den rund 370 mg, die ein normaler Tag liefert, nimmt der Dünndarm 30 bis 50 % auf, teils passiv zwischen den Zellen, teils aktiv über den Kanal TRPM6. Die Rate passt sich an: Bei knapper Zufuhr steigt sie auf bis zu 80 %, bei hoher Zufuhr fällt sie auf 20 %. Phytat aus Vollkorn und Oxalat aus Spinat bremsen, verteilt über den Tag geht mehr durch als auf einmal. Magnesium aus Mandeln wurde in einer Messung genauso gut aufgenommen wie aus einem Präparat.

2

Vorrat in Knochen und Muskeln

Im Körper stecken etwa 24 g Magnesium: gut die Hälfte im Knochen, ein Viertel im Muskel, der Rest in den übrigen Zellen, nur rund ein Prozent außerhalb, und davon misst das Labor einen Bruchteil. Der Knochen ist der Puffer: Fehlt Magnesium im Essen, gibt er ab, und der Blutwert bleibt wochenlang normal. Nach DGE-Angaben sinkt das Serum-Magnesium erst nach mehr als 80 Tagen Unterversorgung. Der Blutwert ist deshalb ein Fenster, kein Kontostand.

3

Die Niere entscheidet

Die Niere filtert täglich rund 2.400 mg Magnesium und holt 95 % davon zurück; nur etwa 100 mg landen im Urin. Den größten Teil gewinnt die Henle-Schleife zurück, die Feinsteuerung übernimmt der distale Tubulus mit demselben TRPM6-Kanal wie der Darm. Genau hier greifen Diuretika, Alkohol, Cisplatin und hoher Blutzucker an. Und hier entsteht der Domino-Effekt: Fehlt Magnesium in den Nierenzellen, öffnen sich die Kaliumkanäle und Kalium läuft ab; gleichzeitig blockiert der Mangel das Nebenschilddrüsenhormon, und das Calcium fällt.

04 Diagnose

Magnesiumwert: So wird ein Magnesiummangel festgestellt

Der Magnesiumwert wird im Blutserum bestimmt, in Millimol pro Liter (1 mmol/l sind 2,43 mg/dl). Als normal gelten meist 0,75 bis 0,95 mmol/l, manche Labore beginnen erst bei 0,65. Unter 0,75 beginnt die Hypomagnesiämie. Wie ernst sie ist, hängt weniger von der Zahl ab als von zwei Fragen: Gibt es Beschwerden an Muskeln, Nerven oder Herz? Sind Kalium und Calcium mit abgesunken? Die drei Stufen geben die Richtung vor.

Die drei Stufen des Magnesiummangels

  1. 1 Leicht0,65–0,75 mmol/l

    Meist ohne Beschwerden, häufigster Befund. Ursache klären (Medikamente, Alkohol, Darm, Blutzucker), Kalium und Calcium mitmessen, mit magnesiumreicher Ernährung und bei Bedarf einem Präparat ausgleichen. Kontrolle nach vier bis acht Wochen.

  2. 2 Mittel0,5–0,65 mmol/l

    Muskelzucken, Krämpfe, Kribbeln und Müdigkeit werden wahrscheinlich, Kalium und Calcium sinken oft mit. Ärztlich behandeln, in der Regel mit Magnesium zum Einnehmen über Wochen, Ursache abstellen, bei Herzstolpern EKG.

  3. 3 Schwer< 0,5 mmol/l

    Tetanie, Herzrhythmusstörungen und Krampfanfälle sind möglich. Behandlung im Krankenhaus mit Magnesiumsulfat als Infusion unter EKG-Kontrolle, Kalium und Calcium werden mit ausgeglichen.

Einteilung nach den Übersichtsarbeiten von Jahnen-Dechent und Ketteler (2012) und Gröber und Kolleg:innen (2015); die DGE nennt 0,5 mmol/l als Schwelle, unter der Symptome typischerweise auftreten. Bei Beschwerden am Herzen oder Krampfzeichen zählt das Symptom, nicht die Stufe. Labore setzen teils eigene Normgrenzen, dann gelten die des Labors.

Magnesiummangel Test: Blutwert, Urin, Heimtest

Der Serumwert ist der Standard, in jeder Hausarztpraxis. Seine Schwäche: Er zeigt nur den Bruchteil, der gerade im Blut kreist. Das ionisierte Magnesium ist genauer, wird aber nur in wenigen Laboren bestimmt. Der 24-Stunden-Urin zeigt, wohin das Magnesium verschwindet: Scheidet die Niere trotz niedrigem Blutwert viel aus, liegt die Ursache dort, sonst im Darm. Der Wert in den roten Blutkörperchen ist nicht validiert, Heimtests per Fingerstich messen dasselbe wie die Praxis, und einen Urin-Teststreifen gibt es nicht.

Medizinische Fachangestellte nimmt einer Patientin in der Hausarztpraxis Blut ab: Der Magnesiumwert wird im Blutserum bestimmt
Serum, Kalium, Calcium und bei Bedarf der Urin: Vier Werte, die klären, ob ein Magnesiummangel vorliegt und wohin das Magnesium verschwindet.

Kann man einen Magnesiummangel haben, obwohl die Blutwerte ok sind?

Ja. Rund 99 % des Magnesiums sitzen in Knochen, Muskeln und Zellen; wird über Wochen zu wenig aufgenommen, gibt der Knochen ab, und der Blutwert bleibt normal, bis die Reserve schrumpft. Eine Forschergruppe schlägt seit 2016 vor, die untere Normgrenze auf 0,85 mmol/l anzuheben. Ein Wert am unteren Rand plus Beschwerden plus Verlustsituation ist ein Grund, die Ursache zu klären, vier bis acht Wochen gegenzusteuern und nachzumessen. Ein Wert über 0,85 ohne Beschwerden ist kein Grund für ein Präparat.

Ein Screening ohne Anlass bringt wenig, weil die Niere den Wert bei Gesunden stabil hält. Sinnvoll ist die Messung, wenn eine Verlustsituation (Säureblocker, Diuretikum, Diabetes, Durchfall, Darmerkrankung, Alkohol) mit Beschwerden zusammentrifft, und immer bei einem Kaliummangel, der trotz Kaliumgabe nicht steigt, oder einem Calciummangel ohne erkennbare Ursache: Hinter beiden steckt oft Magnesium.

Vor dem Test

Kein hoch dosiertes Präparat in den Tagen davor, es hebt den Blutwert und verdeckt die Ursache. Medikamentenliste mitbringen. Kalium und Calcium mitbestimmen lassen. Bei der Blutabnahme nicht mit der Faust pumpen, das verfälscht die Werte nach oben.

05 Behandlung

Magnesiummangel beheben: Was wirklich hilft

Die Behandlung hat zwei Teile: Ursache abstellen, Vorrat auffüllen. Ein leichter Mangel lässt sich oft mit vier bis acht Wochen magnesiumreicher Ernährung ausgleichen. Ab einem mittleren Mangel verordnen Ärzt:innen 4 bis 6 mg je Kilogramm am Tag zum Einnehmen, über Wochen bis Monate. Ein schwerer Mangel wird im Krankenhaus per Infusion behandelt. Fehlt gleichzeitig Kalium oder Calcium: Magnesium zuerst.

Magnesiummangel beheben: Ernährung oder Tabletten?

Das hängt von der Ursache ab. Liegt sie am Teller, reicht die Ernährung: 30 g Kürbiskerne liefern 178 mg, 150 g gekochter Spinat 131 mg, 200 g weiße Bohnen 126 mg. Liegt die Ursache bei einem Medikament, im Darm oder in der Niere, sind die Verluste höher, als der Darm nachliefert; dann ist ein Präparat das Werkzeug, ärztlich dosiert und nach vier bis acht Wochen kontrolliert. Bei normalem Wert und bloßen Wadenkrämpfen bringt es laut Cochrane-Auswertung von elf Studien nichts Messbares, aber bei jeder zehnten bis dritten Person Durchfall.

Ein niedriger Magnesiumwert braucht zuerst eine Ursache. Meist ist es ein Medikament, der Darm oder der Blutzucker, nicht der Teller. Wer das übergeht und nur Tabletten schluckt, behandelt den Laborwert, nicht den Menschen.

Joerg Hauke, Ernährungsexperte, fachliche Prüfung dieses Artikels

Was hilft schnell bei Magnesiummangel?

Nichts aus dem Regal. Schnell wirkt nur die Infusion im Krankenhaus. Unter einem Präparat steigt der Blutwert in Tagen bis Wochen, aber der Körper füllt zuerst Knochen und Muskeln nach; eine Übersichtsarbeit von 2021 beziffert die Zeit bis zum Gleichgewicht auf 20 bis 40 Wochen. Sofort möglich ist nur, den Verlust zu stoppen: Säureblocker überprüfen lassen, Alkohol pausieren, bei Durchfall Elektrolytlösung trinken, Blutzucker einstellen. Die Dosis zu verdoppeln bringt nur Durchfall.

Magnesium Tabletten: Dosierung, Verbindung, Nebenwirkung

Zwei Welten: Nahrungsergänzungsmittel mit höchstens 250 mg pro Tagesdosis (BfR) für Gesunde mit Lücke im Speiseplan, Arzneimittel mit 300 bis 600 mg für den gemessenen Mangel, ärztlich dosiert. Bei der Verbindung ist die Datenlage klarer als die Werbung: Magnesiumoxid schnitt in einer 60-Tage-Studie nicht besser ab als Placebo, Citrat wurde deutlich besser aufgenommen, Chlorid, Lactat und Aspartat lagen gleichauf; für Glycinat, Malat oder Taurat fehlen Vergleichsstudien am Menschen. Wichtiger als die Verbindung sind mehrere kleine Dosen zum Essen. Bei Durchfall, der typischen Nebenwirkung, Dosis senken.

Nicht auf eigene Faust

Bei eingeschränkter Nierenfunktion Präparate nur nach Rücksprache, sonst droht ein Überschuss mit Blutdruckabfall, Muskelschwäche und Rhythmusstörungen. Magnesium bindet Tetrazykline, Chinolone, Bisphosphonate und L-Thyroxin im Darm (Thyroxin-Aufnahme in einer Studie minus 12 %): Einnahmeabstand laut Fachinformation einhalten.

06 Ernährung

Magnesium Lebensmittel: Was viel Magnesium enthält

Magnesium sitzt im Chlorophyll und im Keim: in allem, was grün ist, und in allem, was keimen kann. Die dichtesten Quellen sind Kerne, Samen, Nüsse und Kakao, dann Vollkorn und Hülsenfrüchte, dann grünes Blattgemüse; tierische Lebensmittel spielen eine Nebenrolle, außer fettreicher Seefisch. Im Alltag kommt das meiste Magnesium laut Verzehrsstudie aus Getränken, Brot und Milchprodukten, weil wir viel davon konsumieren. Das Ranking zeigt beide Seiten pro 100 g, in den Notizen stehen die Portionen.

Magnesium pro 100 g: Top 10 pflanzlich und tierisch

  1. Hanfsamen (geschält): 700 mg
  2. Weizenkleie: 611 mg
  3. Kürbiskerne: 592 mg
  4. Kakaopulver (ungesüßt): 499 mg
  5. Leinsamen: 392 mg
  6. Paranüsse: 376 mg
  7. Sesam: 351 mg
  8. Chiasamen: 335 mg
  9. Sonnenblumenkerne: 325 mg
  10. Cashewkerne: 292 mg

Werte pro 100 g trocken, USDA FoodData Central SR Legacy. Kerne, Samen und Kakao führen, weil ihnen das Wasser fehlt; auf dem Teller zählen Portionen: 30 g Kürbiskerne 178 mg, 30 g Mandeln 81 mg, 50 g Haferflocken 69 mg, 150 g gekochter Spinat 131 mg, 200 g gekochte weiße Bohnen 126 mg, 200 g Vollkornnudeln 108 mg, zwei Scheiben Vollkornbrot 60 mg, 20 g Zartbitterschokolade 46 mg, eine Banane 32 mg. Zum Vergleich: 200 g Weizennudeln 36 mg, 200 g weißer Reis 24 mg, zwei Scheiben Toast 14 mg.

Und Obst? Die Banane ist mit 27 mg pro 100 g das magnesiumreichste Alltagsobst, eine Frucht bringt rund 32 mg; Avocado 29 mg, Himbeeren 22 mg, getrocknete Feigen 68 mg, Äpfel und Orangen 5 bis 10 mg. Anders Kakao: Ein gehäufter Esslöffel sind 50 mg, zwei Espresso 48 mg, Filterkaffee und Tee fast nichts. Wie sich das zu einem Tag addiert, kannst du hier durchspielen.

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Wie komme ich auf 300 mg Magnesium am Tag?

Tipp an, was du an einem typischen Tag isst und trinkst; der Balken zeigt, wo du landest. Zwei Tage sind voreingestellt. Werte je Portion nach USDA, Mineralwasser mit 100 mg pro Liter als Beispiel.

350 mg
0 mg von 350 mg

Noch nichts gewählt. Tipp Lebensmittel an oder lade einen der beiden Beispieltage.

Mineralwasser als Magnesiumquelle

Wasser ist die unterschätzte Quelle, und die einzige ohne Kalorien. Magnesiumhaltig darf sich ein Mineralwasser ab 50 mg pro Liter nennen; viele liegen bei 80 bis 120 mg, Heilwässer über 200 mg. Das Magnesium darin wird gut aufgenommen: In einer Studie mit markiertem Magnesium lag die Aufnahme aus einem Wasser mit 110 mg pro Liter bei 46 %, zur Mahlzeit bei 52 %, und ein halber Liter hob den Blutwert genauso wie eine Magnesiumkapsel. Leitungswasser liegt in Deutschland meist unter 20 mg pro Liter.

Magnesiumreicher Tag auf der Küchenarbeitsplatte: Haferbrei mit Banane und Kürbiskernen, Vollkornbrot mit Hummus, Linsen mit Spinat, Mandeln und Cashews, Zartbitterschokolade, Mineralwasser und Avocado
Haferbrei mit Kernen, Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, eine Handvoll Nüsse und ein Stück dunkle Schokolade: Mehr braucht ein Tag mit 300 mg nicht.

Was die Aufnahme fördert und was sie bremst

Der Darm nimmt bei normaler Zufuhr 30 bis 50 % auf, bei knapper Versorgung bis zu 80 %, bei großen Einzeldosen nur 20 %. Messbar helfen kleine Portionen über den Tag, Sauerteigbrot und eingeweichte Hülsenfrüchte, weil die Fermentation das bindende Phytat abbaut, und Dämpfen statt Kochen in viel Wasser, das 30 bis 40 % der Mineralstoffe kostet. Bremsen können rohe Kleie in Mengen, hoch dosierte Zink-, Calcium- oder Eisenpräparate zur selben Mahlzeit und Alkohol.

Magnesium im Alltag: Trinkmahlzeiten und Fertigprodukte

Stark verarbeitete Lebensmittel haben ein Magnesiumproblem: Beim Raffinieren von Mehl, Reis und Zucker bleibt es in den entfernten Teilen zurück, und Fertiggerichte ersetzen Hülsenfrüchte und Gemüse. Bei Trinkmahlzeiten mit definierten Nährstoffmengen gehören die Mineralstoffe zur Rezeptur: Eine Flasche Saturo liefert je nach Sorte 87 bis 135 mg Magnesium, 23 bis 36 % der Referenzmenge von 375 mg; Cocoa liegt vorne, weil Kakao magnesiumreich ist. Kein Ersatz für eine Behandlung bei nachgewiesenem Mangel, aber ein planbarer Beitrag an Tagen ohne Haferbrei, Linsen und Nüsse.

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Trinkmahlzeit: eine vollwertige Mahlzeit aus der Flasche

26 Vitamine und Mineralstoffe, darunter Magnesium, Kalium und Calcium. Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung und zu einer normalen Muskelfunktion bei. Referenzwert für Magnesium: 375 mg pro Tag (NRV). Für Tage, an denen Kochen nicht auf dem Plan steht.

26Vitamine & Mineralstoffe
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135 mgMagnesium pro Flasche36 % der Referenzmenge
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07 Sonderfälle

Schwangerschaft, Migräne, Sport, ab 60: Wer besonders hinschauen sollte

Magnesiummangel in der Schwangerschaft

Die Datenlage ist dünner als die Routine, mit der Schwangeren Magnesium empfohlen wird. Der Schätzwert bleibt bei 300 mg, weil der Körper die Aufnahme hochfährt; die frühere Empfehlung von 310 mg hat die DGE 2021 gestrichen. Bei Wadenkrämpfen in der Schwangerschaft sind die Studien widersprüchlich. Bei drohender Eklampsie gibt die Klinik Magnesiumsulfat als Infusion, Notfallmedizin ohne Bezug zu Tabletten. Ein echter Mangel entsteht vor allem durch anhaltendes Erbrechen in den ersten Monaten, dann wird gemessen und ausgeglichen. Sonst: magnesiumreich essen, Präparat nur nach Rücksprache, meist nicht über 250 mg.

Kopfschmerzen und Migräne

Die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (2025) führt Magnesium zur Vorbeugung von Migräne als Option mit geringer Evidenz. Die zentrale Studie ist deutsch: 81 Patient:innen bekamen zwölf Wochen 600 mg Trimagnesiumdicitrat oder Placebo; die Anfallshäufigkeit sank um 41,6 % gegenüber 15,8 %, bei 18,6 % kam es zu Durchfall. Diese Dosis gehört in ärztliche Hände und wirkt nur vorbeugend, nicht im Anfall. Für Spannungskopfschmerz fehlen vergleichbare Daten. Das Flimmern vor den Augen ist die Aura, nicht der Mineralstoff.

Sport, Schwitzen und Wadenkrämpfe

Der Wadenkrampf nach dem Lauf verkauft die meisten Magnesiumtabletten, und er ist fast nie ein Magnesiummangel. Schweiß enthält 1 bis 10 mg pro Liter; selbst ein Halbmarathon im Sommer kostet höchstens 20 mg, und Messungen bei Radsportlern fanden auch über die Niere keine erhöhte Ausscheidung. Bei sehr intensivem Training rechnen Sportmediziner:innen mit 10 bis 20 % Mehrbedarf, eine Handvoll Nüsse. Die Cochrane-Auswertung von elf Studien mit 735 Teilnehmenden fand bei gewöhnlichen Krämpfen keinen Nutzen; wer nach dem Sport regelmäßig Krämpfe hat, prüft Flüssigkeit, Salz, Belastungssteigerung und Dehnen.

Läuferin sitzt mit Wadenkrampf am Rand eines Parkwegs und knetet ihre Wade: Krämpfe beim Sport haben meist andere Ursachen als einen Magnesiummangel
Der Krampf beim Laufen: In elf Studien half Magnesium nicht besser als Placebo. Flüssigkeit, Salz und das Tempo der Belastungssteigerung sind die besseren Stellschrauben.

Ab 60: Medikamente, Aufnahme, Herz

Im Alter treffen die Ursachen aufeinander: Der Darm nimmt weniger auf, die Niere verliert mehr, der Appetit sinkt, und die Medikamentenliste wächst um Säureblocker, Thiazid und Abführmittel. In der Verzehrsstudie lag jede:r Dritte der 65- bis 80-Jährigen unter dem Referenzwert, unter Thiaziden hatte fast die Hälfte der Älteren einen zu niedrigen Wert. Die Zeichen werden für normales Altern gehalten: Von 60 Menschen mit schwerem Mangel hatte fast die Hälfte eine Gangunsicherheit und ein Viertel einen Tremor, häufigste Ursache ein Säureblocker.

Magnesiummangel Folgen: Was passiert, wenn er bleibt

Ein leichter Mangel über Wochen bleibt meist ohne Folgen, sobald er ausgeglichen ist. Bleibt er länger oder wird er tief, sind vier Dinge belegt. Elektrolyte: Kalium und Calcium sinken mit und lassen sich nicht auffüllen, solange Magnesium fehlt. Herz: Rhythmusstörungen bis zur Torsade de pointes. Nerven: Tremor, Gangunsicherheit, Krampfanfälle. Stoffwechsel: In Kohortenstudien sank das Diabetesrisiko um 14 % je 100 mg mehr Magnesium am Tag, Präparate senkten den Blutdruck aber nur um 2 mmHg. Nicht belegt sind Knochenbrüche, Haarausfall und Gewichtszunahme.

08 Nachschlagen

Häufige Fragen zu Magnesiummangel

Wie merkt man, dass dem Körper Magnesium fehlt?

An Muskeln und Nerven: nächtliche Wadenkrämpfe, Muskelzucken (auch am Augenlid), Kribbeln in Händen und Füßen, dazu Müdigkeit, Appetitlosigkeit, innere Unruhe und Herzstolpern. Entscheidend ist die Kombination über Wochen zusammen mit einer Ursache wie Säureblockern, Diuretika, Alkohol, Durchfall oder Diabetes. Sicher ist nur der Blutwert.

Was sind die größten Magnesiumräuber?

Medikamente und Verluste, nicht Stress: Protonenpumpenhemmer gegen Sodbrennen (Risiko bis 1,8-fach), Entwässerungstabletten, Cisplatin und bestimmte Krebs-Antikörper, dazu Alkohol, anhaltender Durchfall, Darmerkrankungen und ein schlecht eingestellter Diabetes. Schweiß enthält nur 1 bis 10 mg pro Liter, Kaffee kostet netto etwa 4 mg am Tag.

Wie lange dauert es, bis Magnesiumspeicher aufgefüllt sind?

Der Serumwert steigt unter einem Präparat in zwei bis vier Wochen, das Gleichgewicht in Knochen und Muskeln stellt sich laut einer Übersichtsarbeit von 2021 erst nach 20 bis 40 Wochen ein.

Was darf nicht zusammen mit Magnesium eingenommen werden?

Tetrazyklin- und Chinolon-Antibiotika, Bisphosphonate und L-Thyroxin: Magnesium bindet sie im Darm und senkt ihre Aufnahme, bei L-Thyroxin in einer Studie um 12 %. Der Abstand steht in der Fachinformation, meist mehrere Stunden.

Ist 400 mg Magnesium täglich zu viel?

Aus Lebensmitteln nicht. Als Präparat liegt es über der BfR-Höchstmenge von 250 mg für Nahrungsergänzungsmittel, und ab etwa 300 bis 365 mg zusätzlich bekommt ein Teil der Menschen Durchfall. Ärztlich verordnet sind 300 bis 600 mg bei nachgewiesenem Mangel oder zur Migränevorbeugung üblich.

Kann Magnesiummangel zu Gewichtszunahme führen?

Nicht direkt. Keine Studie am Menschen zeigt, dass ein Magnesiummangel dick macht oder Präparate beim Abnehmen helfen. Belegt ist ein indirekter Zusammenhang über die Blutzuckerregulation: In Kohortenstudien sank das Diabetesrisiko mit höherer Zufuhr. Wer zunimmt und müde ist, lässt Blutzucker, Schilddrüse und Magnesium prüfen.

Welche Auswirkungen hat Magnesiummangel auf die Haare?

Keine belegten. Es gibt keine kontrollierte Studie, die Haarausfall auf einen Magnesiummangel zurückführt, und Magnesium gehört nicht zur üblichen Haarausfall-Abklärung. Wenn Haare ausfallen, lohnt der Blick auf Eisen, Schilddrüse, Zink und Vitamin D, auf Medikamente und auf Stressphasen drei Monate zuvor.

Wie viel Magnesium braucht eine Frau ab 60 Jahren pro Tag?

300 mg, denselben Schätzwert wie jüngere Frauen; die DGE sieht keinen Mehrbedarf im Alter. Trotzdem ist das Risiko ab 60 am höchsten: Der Darm nimmt weniger auf, Säureblocker oder Thiazide kommen dazu. Sinnvoll: magnesiumreich essen und bei der nächsten Blutkontrolle messen lassen.

Quellen · 67 Quellen anzeigen
  1. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Magnesium. Schätzwerte für eine angemessene Zufuhr, Ableitung 2021.
  2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Magnesium. Januar 2022.
  3. EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA): Scientific Opinion on Dietary Reference Values for magnesium. EFSA Journal 2015; 13(7): 4186.
  4. Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 (Lebensmittelinformationsverordnung), Anhang XIII: Nährstoffbezugswert Magnesium 375 mg.
  5. Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission: Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben, Magnesium.
  6. Max Rubner-Institut: Nationale Verzehrsstudie II, Ergebnisbericht Teil 2. Karlsruhe 2008, Kapitel 5.7.4 Magnesium und Tabellen A.49, A.65.
  7. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Höchstmengenvorschläge für Magnesium in Lebensmitteln inklusive Nahrungsergänzungsmitteln. Stellungnahme 2021, unverändert bestätigt 2024.
  8. Scientific Committee on Food (SCF) der Europäischen Kommission: Opinion on the Tolerable Upper Intake Level of Magnesium. 26. September 2001.
  9. Verbraucherzentrale: Magnesium, was ist zu beachten? Stand 18. Februar 2026.
  10. Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (Min/TafelWV), Anlage 6: Angabe „magnesiumhaltig“ ab 50 mg/l.
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Gregor Aßlaber
Gregor AßlaberAutor · Redakteur Saturo

Schreibt seit 2019 für Saturo über Ernährung, Nährstoffe und die Frage, wie gute Versorgung im Alltag praktisch funktioniert.

Joerg Hauke
Joerg HaukeFachliche Prüfung · Ernährungsexperte

Hat diesen Artikel am 23. September 2026 auf fachliche Richtigkeit geprüft. Die Inhalte ersetzen keine ärztliche Beratung.