NährstoffmangelEiner von 30 Artikeln zum Thema

Phosphatmangel - Symptome, Ursachen und Behandlung

Muskelschwäche, Knochenschmerzen, Atemnot? Phosphatmangel entsteht fast nie durch das Essen, sondern durch Krankheit, Medikamente, eine Eiseninfusion oder das Wieder-Essen nach einer Hungerphase. Welche Symptome dazugehören, was dein Blutwert bedeutet und was hilft.

Phosphorreiche Lebensmittel auf Travertin: Linsen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Parmesan, Emmentaler, Eier, Lachs, Sardinen, Milch, Mandeln und Tofu
15PPhosphor
Phosphorquellen im Überblick: Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Linsen, Haferflocken und Mandeln pflanzlich, Parmesan, Emmentaler, Ei, Lachs, Sardinen und Milch tierisch.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Untergrenze im Blut
0,81mmol/l

Referenzbereich für Erwachsene 0,81 bis 1,45 mmol/l (2,5 bis 4,5 mg/dl). Darunter beginnt der Phosphatmangel, spürbar wird er meist erst unter 0,32 mmol/l.

Im Knochen gespeichert
85 %

des Phosphors im Körper stecken in Knochen und Zähnen, rund 700 g insgesamt. Im Blut kreist weniger als ein Prozent, der Blutwert zeigt nur die Spitze.

Schätzwert pro Tag
550mg

Schätzwert der DGE für Erwachsene seit 2024, vorher 700 mg. Frauen nehmen im Schnitt 1.023 mg auf, Männer 1.339 mg. Zu wenig Essen ist fast nie die Ursache.

Die häufigste Ursache
Nicht das Essen

Sondern Krankheit oder Medikament: Wieder-Essen nach einer Hungerphase, Alkohol, Eiseninfusionen, Nebenschilddrüse, Antazida, Entwässerungsmittel. Der Blutwert klärt, was dahintersteckt.

01 Erkennen

Phosphatmangel Symptome: Woran du ihn erkennst

Phosphat ist der Rohstoff für ATP, die Energiewährung jeder Muskel- und Nervenzelle. Fehlt es im Blut, fehlt der Treibstoff. Die Tücke: Ein leichter Mangel macht meist gar nichts und ist ein Zufallsbefund im Labor. Beschwerden kommen in der Regel erst unter 0,32 mmol/l oder wenn der Wert über Monate niedrig bleibt und die Knochen leiden.

Phosphormangel beim Menschen: Die ersten Anzeichen

Das häufigste Zeichen ist eine allgemeine Muskelschwäche, oft mit Müdigkeit: Treppen, Einkaufstaschen und Aufstehen kosten mehr Kraft als sonst. Die DGE nennt Erschöpfung, Schwäche und Herzrhythmusstörungen als mögliche Folgen, betont aber, dass ein Mangel durch die Ernährung „sehr selten“ ist. Phosphor und Phosphat meinen dasselbe Thema: Phosphor ist das Element, Phosphat die Form, in der es im Körper und im Essen vorkommt. Bei „Phosphormangel“ landet die Suche meist bei Pflanzen und Dünger; hier geht es um den Menschen.

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Welche Zeichen und Risiken treffen auf dich zu?

Tippe an, was auf dich zutrifft. Keine Diagnose, nur ein Hinweis, ob ein Blick auf den Phosphatwert sinnvoll ist.

Phosphatmangel und Muskelschmerzen: Wenn den Muskeln der Treibstoff fehlt

Muskelschmerzen gehören dazu, aber als Zeichen eines schweren Mangels. Ohne Phosphat liefert die Muskelzelle kein ATP nach, im Extremfall zerfällt Gewebe: Rhabdomyolyse mit starken Schmerzen, hoher Kreatinkinase und dunklem, colafarbenem Urin, der die Niere schädigen kann. Besonders gefährdet sind Menschen mit chronischem Mangel bei Alkoholkonsumstörung. Bei Muskelschmerzen ohne Risiko ist Phosphat selten der Grund; häufiger stecken ein Vitamin-D-Mangel, ein Magnesium- oder Kaliummangel, Statine oder Überlastung dahinter.

Knochenschmerzen und Osteomalazie: Wenn der Mangel Monate dauert

Phosphat ist neben Calcium der zweite Baustein des Knochenminerals. Bleibt der Wert lange niedrig, härtet neue Knochensubstanz nicht aus: Osteomalazie, „weicher Knochen“. Typisch sind dumpfe Schmerzen in Becken, Hüfte, Rippen und Wirbelsäule, die beim Gehen schlimmer werden, ein watschelnder Gang und im Röntgenbild feine Risse, die Pseudofrakturen. Bei Kindern heißt dieselbe Störung Rachitis. Beides ist selten und fast immer Folge einer Ursache, die Phosphat über die Niere verliert: Phosphatdiabetes, wiederholte Eiseninfusionen oder ein schwerer Vitamin-D-Mangel.

Eine Frau macht auf der Treppe Pause und stützt sich am Geländer ab: Muskelschwäche und schnelle Erschöpfung sind die häufigsten Zeichen eines Phosphatmangels
Muskelschwäche zeigt sich zuerst im Alltag: Treppen, Taschen, Aufstehen. Ein leichter Mangel bleibt trotzdem meist unbemerkt.

Atmung, Herz und Nerven: Zeichen eines schweren Mangels

Fällt der Wert tief, trifft der Energiemangel auch die Muskeln, die niemand bewusst steuert: Das Zwerchfell wird schwach, Intensivpatient:innen mit niedrigem Phosphat brauchen länger am Beatmungsgerät. Der Herzmuskel wird reizbar, rote Blutkörperchen geben Sauerstoff schlechter ab, das Gehirn reagiert mit Kribbeln, Verwirrtheit, in schweren Fällen mit Krampfanfällen. Nach Schweregrad: leicht (0,65 bis 0,81 mmol/l) meist stumm, mittel (0,32 bis 0,65) Schwäche und Müdigkeit, schwer (unter 0,32) Notfall in der Klinik, chronisch Knochenschmerzen.

Was oft genannt wird, Studien aber nicht zeigen: Appetitlosigkeit fehlt in den Fachquellen als eigenes Symptom, Gelenkschmerzen, Angst, depressive Verstimmung und Haarausfall sind nirgends belegt.

Wann sofort in die Praxis oder Notaufnahme

Bei Atemnot in Ruhe, Herzstolpern mit Schwindel, Verwirrtheit, starken Muskelschmerzen mit dunklem Urin, oder wenn nach einer Eiseninfusion, einer Operation oder dem Wieder-Essen nach langer Hungerphase plötzlich Schwäche und Knochenschmerzen auftreten.

02 Ursachen

Phosphatmangel Ursachen: Warum der Wert sinkt

Der Phosphatspiegel kann auf genau drei Wegen fallen: Es kommt zu wenig rein (Darm), es geht zu viel raus (Niere), oder Phosphat verschiebt sich aus dem Blut in die Zellen. Der dritte Weg ist der schnellste und gefährlichste. Das Essen ist bei Gesunden praktisch nie allein schuld; wer einen niedrigen Wert hat, geht zuerst Medikamente, Infusionen, Erkrankungen und die letzten Wochen durch.

Refeeding-Syndrom: Phosphatmangel beim Wieder-Essen nach einer Hungerphase

Wer lange gehungert hat, durch Essstörung, Krebs, Alkohol oder Wochen ohne Appetit, hat die Phosphatspeicher aufgebraucht, der Blutwert kann dabei noch normal sein. Kommt plötzlich wieder Nahrung, treibt Insulin Glukose, Kalium, Magnesium und Phosphat in die Zellen; innerhalb von ein bis fünf Tagen fällt der Wert, manchmal lebensbedrohlich. Die Leitlinie NICE zählt BMI unter 16, mehr als 15 Prozent Gewichtsverlust in sechs Monaten oder fast keine Nahrung über zehn Tage zum Hochrisiko: Kostaufbau mit höchstens 10 kcal je Kilogramm am Tag, Thiamin dazu, tägliche Elektrolytkontrollen. Also nach langer Hungerphase nie „möglichst viel, möglichst schnell“, auch nicht mit Trinknahrung.

Phosphatmangel nach Eiseninfusion

Die häufigste Ursache, die Gesunde trifft. In den PHOSPHARE-Studien (JAMA 2020, 245 Erwachsene mit Eisenmangel) entwickelten nach zwei Infusionen Eisencarboxymaltose 75,0 beziehungsweise 73,7 Prozent einen Wert unter 2,0 mg/dl, nach Eisen-Derisomaltose 7,9 beziehungsweise 8,1 Prozent; einen schweren Mangel unter 1,0 mg/dl hatten 11,3 Prozent, nur unter Carboxymaltose. Der Wirkstoff lässt das Hormon FGF23 steigen, das die Niere Phosphat ausscheiden lässt: Tiefpunkt um Tag 14, Erholung meist bis Woche 12. Seit 2020 steht die „hypophosphatämische Osteomalazie“ in der Fachinformation, mit dem Rat, bei zunehmender Erschöpfung, Muskel- oder Knochenschmerzen ärztlichen Rat zu suchen und bei wiederholten Gaben Phosphat zu kontrollieren.

Phosphat nach einer Eiseninfusion mit Eisencarboxymaltose

  1. Tag 0 Erste Infusion

    In der PHOSPHARE-Studie 750 mg, die zweite Dosis an Tag 7. Innerhalb von 24 Stunden steigt das Hormon FGF23 von 46 auf 151 pg/ml, die Niere beginnt, Phosphat auszuscheiden.

  2. Tag 8 FGF23 am höchsten

    Im Mittel 344 pg/ml, das Siebenfache des Ausgangswerts. Der Phosphatwert fällt weiter, die meisten merken nichts; wer Müdigkeit oder Muskelschmerzen spürt, lässt messen.

  3. Tag 14 Tiefpunkt des Phosphatwerts

    Eine Woche nach der zweiten Dosis war der Anteil mit Phosphat unter 2,0 mg/dl am größten. Bei einem einzelnen Zyklus der beste Zeitpunkt für eine Kontrolle.

  4. Woche 12 Meist wieder beim Ausgangswert

    Laut Fachinformation normalisieren sich die Werte in den meisten Fällen bis Woche 12. Bei wiederholten Infusionen oder Risikofaktoren gehört Phosphat zum festen Laborprogramm.

Phosphatmangel und Schilddrüse: Gemeint ist die Nebenschilddrüse

Der belegte Zusammenhang läuft über die vier Nebenschilddrüsen und ihr Parathormon (PTH), das Calcium hebt und die Niere Phosphat ausscheiden lässt. Ein gutartiger Knoten mit zu viel PTH (primärer Hyperparathyreoidismus) ergibt das Muster Calcium hoch, Phosphat niedrig, oft mit Nierensteinen und Knochenabbau; erkannt wird er über Calcium und PTH im Blut. Die Schilddrüse selbst spielt nur eine Nebenrolle; wer ihre Werte prüfen lässt, bestellt Calcium und PTH mit.

Phosphatmangel durch Medikamente, Alkohol und Vitamin-D-Mangel

Aluminium- und magnesiumhaltige Antazida und Phosphatbinder halten Phosphat im Darm zurück. Entwässerungsmittel spülen es aus, Tenofovir und Ifosfamid schädigen die Nierenkanälchen (Fanconi-Syndrom), Kortison mindert die Rückgewinnung, Insulin verschiebt es in die Zellen. Alkohol trifft alle drei Wege, bis zu 10 Prozent der Betroffenen kommen mit niedrigem Wert in die Klinik. Schwerer Vitamin-D-Mangel, chronischer Durchfall, Zöliakie, Morbus Crohn oder eine Magen-Darm-Operation verringern die Aufnahme. Nichts selbst absetzen, die Liste mit in die Praxis nehmen.

Phosphatdiabetes (XLH): Die seltene angeborene Ursache

Keine Zuckerkrankheit, sondern die X-chromosomale Hypophosphatämie: Ein Fehler im PHEX-Gen lässt zu viel FGF23 entstehen, die Niere verliert dauerhaft Phosphat, der Knochen härtet nicht. Mit rund 3,9 Fällen je 100.000 Geburten die häufigste erbliche Form. Kinder zeigen O- oder X-Beine und Kleinwuchs, Erwachsene Knochenschmerzen. Behandelt wird in Zentren mit Phosphat plus aktivem Vitamin D, seit 2018 auch mit dem FGF23-Antikörper Burosumab.

03 Verstehen

So steuert der Körper sein Phosphat

Drei Stationen vom Teller bis in den Knochen erklären die drei Wege, auf denen der Blutwert fallen kann. Phosphor ist das Element, Phosphat die Form im Essen und im Körper.

1

Aufnahme im Darm

Aus natürlichen Lebensmitteln nimmt der Dünndarm nur 40 bis 60 Prozent des Phosphats auf, weil es an Eiweiß gebunden ist; aus Vollkorn, Hülsenfrüchten und Nüssen weniger als die Hälfte, weil es dort als Phytat vorliegt. Phosphat-Zusatzstoffe aus Cola, Wurst oder Schmelzkäse werden fast vollständig aufgenommen. Aktives Vitamin D öffnet die Tür, Antazida und Phosphatbinder schließen sie.

2

Die Niere entscheidet, was bleibt

Die Niere filtert Phosphat und holt normalerweise 70 bis 80 Prozent wieder zurück. Zwei Hormone drehen am Regler: Parathormon aus den Nebenschilddrüsen und FGF23 aus dem Knochen lassen mehr ausscheiden. Steigt eines davon, bei einem Nebenschilddrüsen-Knoten, nach einer Eiseninfusion oder bei Phosphatdiabetes, sinkt der Blutwert trotz vollem Teller.

3

Knochen als Speicher, Zellen als Verbraucher

Rund 85 Prozent der etwa 700 Gramm Phosphor stecken im Knochen, 14 Prozent in den Zellen, weniger als 1 Prozent im Blut. In den Zellen baut Phosphat ATP und 2,3-DPG, das den roten Blutkörperchen hilft, Sauerstoff abzugeben. Insulin schiebt Phosphat mit Glukose in die Zellen, deshalb stürzt der Wert beim Wieder-Essen ab. Der Blutwert zeigt nur die Spitze.

04 Blutwert

Phosphat zu niedrig: Was dein Blutwert bedeutet

Auf dem Befund heißt der Wert Phosphat, anorganisches Phosphat, PO4 oder Phosphor, in mmol/l oder mg/dl; der Faktor ist rund 3,1. Der Referenzbereich für Erwachsene liegt je nach Labor bei 0,81 bis 1,45 mmol/l (2,5 bis 4,5 mg/dl), Kinder liegen höher. Alles darunter heißt Hypophosphatämie. Weil der Blutwert weniger als ein Prozent des Körperphosphats abbildet, ist er kein Vorratsmesser, sondern ein Frühwarnsystem.

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Wo liegt dein Phosphatwert?

Tippe einen Bereich an oder gib den Wert aus deinem Befund ein, in mmol/l oder mg/dl. Zonen nach MSD Manual; es gilt der Referenzbereich auf deinem Befund.

Einheit:

Wähle einen Bereich oder gib deinen Wert ein. Ein einzelner Wert wird immer zusammen mit Calcium, Nierenwerten und der Vorgeschichte beurteilt.

Anorganisches Phosphat zu niedrig: Was der Laborname bedeutet

„Anorganisch“ ist kein Warnwort, sondern die Messmethode: Gemessen wird das freie, nicht an Eiweiß gebundene Phosphat im Serum, das für Muskeln und Nerven sofort verfügbar ist. Ob der Körper insgesamt zu wenig hat, sagt der Wert nicht: Beim Refeeding-Syndrom kann er trotz leerer Speicher normal sein, nach einer Eiseninfusion niedrig bei vollen Knochen. Die zweite Frage ist deshalb „Wo geht es hin?“: Scheidet die Niere trotz niedrigem Blutwert viel Phosphat aus (über 100 mg je 24 Stunden oder eine fraktionelle Ausscheidung über 5 Prozent), verliert sie es; scheidet sie wenig aus, liegt es an Darm oder Zellen.

Auf einen Blick

Welche Werte die Praxis zum Phosphat dazubestimmt

Ein einzelner Phosphatwert erklärt nichts, erst die Nachbarn zeigen den Weg dahinter.

Was er zeigtMuster bei Phosphatmangel
CalciumGegenspieler und Partner im KnochenHoch: Nebenschilddrüse. Niedrig: Vitamin-D-Mangel oder Aufnahmestörung
Parathormon (PTH)Hormon der Nebenschilddrüsen, lässt die Niere Phosphat ausscheidenHoch mit hohem Calcium: primärer Hyperparathyreoidismus
25-OH-Vitamin DVorrat an Vitamin D, Schlüssel für die Aufnahme im DarmNiedrig: Darm nimmt Calcium und Phosphat schlecht auf, PTH steigt
Kreatinin, eGFRNierenfunktionNierenschwäche macht eher zu viel Phosphat; nach Transplantation zu wenig
Phosphat im UrinVerliert die Niere Phosphat? Als 24-Stunden-Urin oder fraktionelle Ausscheidung (FEPO4, TmP/GFR)Hoch trotz niedrigem Blutwert: Nierenverlust (PTH, FGF23, Fanconi). Niedrig: Darm oder Verschiebung
FGF23Hormon aus dem Knochen, bremst Phosphat-RückgewinnungHoch: Phosphatdiabetes, Tumor, nach Eisencarboxymaltose
Kalium, MagnesiumFallen beim Refeeding gemeinsam mit PhosphatAlle drei niedrig nach Wieder-Essen: Refeeding-Syndrom
Kreatinkinase (CK)MuskelzerfallStark erhöht mit Muskelschmerzen: Rhabdomyolyse, Notfall

Nach StatPearls (2024) und MSD Manual. Was tatsächlich bestimmt wird, entscheidet die Praxis nach Vorgeschichte.

Ab wann ist ein niedriger Phosphatwert gefährlich?

Gefährlich ist weniger die Zahl als das Tempo. Ein Wert von 0,6 mmol/l, der sich über Monate eingestellt hat, macht oft nur irgendwann Knochenschmerzen; derselbe Wert nach zwei Tagen Wieder-Essen oder Alkoholentzug kann Herz und Atmung treffen. Faustregel: Unter 0,32 mmol/l (1,0 mg/dl) gehört der Wert in die Klinik, zwischen 0,32 und 0,65 entscheiden Beschwerden und Ursache, darüber reicht meist Beobachten. Eine schwere Hypophosphatämie geht laut StatPearls mit fast vierfach erhöhter Sterblichkeit einher, weil sie ohnehin schwer Kranke trifft.

Messfehler: Tageszeit, Nüchternheit, Blutprobe

Phosphat ist morgens am niedrigsten, abends am höchsten, nach einer Mahlzeit und bei schnellem Atmen vorübergehend niedriger; zwei Werte vergleicht man deshalb morgens nüchtern. Zerfallen rote Blutkörperchen im Röhrchen (Hämolyse), erscheint der Wert falsch hoch, ein unerwarteter Wert wird darum zuerst wiederholt. Und nicht verwechseln: Hypophosphatämie ist der niedrige Phosphatwert, Hypophosphatasie eine seltene angeborene Knochenstoffwechselstörung mit erniedrigter alkalischer Phosphatase, eine andere Diagnose. Zur Blutabnahme die Medikamentenliste und das Datum der letzten Eiseninfusion mitbringen und bei niedrigem Wert gleich Calcium, Parathormon, Vitamin D, Kalium, Magnesium, Nierenwerte und Urin dazu bestellen.

Blutabnahme in der Praxis: Der Phosphatwert wird morgens nüchtern bestimmt und zusammen mit Calcium, Parathormon, Vitamin D und Nierenwerten beurteilt
Ein Phosphatwert allein erklärt nichts. Erst Calcium, Parathormon, Vitamin D und der Urin zeigen, welcher Weg dahintersteckt.
05 Behandlung

Phosphat zu niedrig: Was tun?

Die Behandlung hat drei Stufen: Essen bei leichtem Mangel ohne Symptome, Präparate zum Schlucken bei mittlerem Mangel, Infusion im Krankenhaus bei schwerem Mangel mit Beschwerden. Über allem steht die Ursache: Operation beim Nebenschilddrüsen-Knoten, Vitamin D beim Vitamin-D-Mangel, ein anderes Mittel statt Antazida, Geduld nach der Eiseninfusion. Phosphat nachzufüllen, während die Niere es weiter ausscheidet, ist Arbeit gegen ein Loch im Fass.

Phosphatreich essen bei leichtem Mangel: Milch, Käse, Hülsenfrüchte

Bei leichtem Mangel ohne Beschwerden empfiehlt das MSD Manual fettarme oder entrahmte Milch: Ein Liter enthält rund ein Gramm Phosphat (laut USDA 1.010 mg Phosphor) und wird „wesentlich besser vertragen“ als Phosphatsalze, die häufig Durchfall auslösen. Joghurt, Quark, Käse, Eier, Fisch, Hülsenfrüchte und Haferflocken bringen ebenfalls leicht ein halbes bis ganzes Gramm mehr am Tag, die Tabelle im nächsten Kapitel zeigt die Portionen. Phosphor-Nahrungsergänzungsmittel braucht dafür niemand, das BfR rät ausdrücklich davon ab.

1 Liter Magermilch ≈ 1.000 mg

Phosphor, über den Tag verteilt. Laut MSD Manual bei leichtem Mangel besser verträglich als Phosphatsalze, ohne Durchfall, ohne Extra-Kalium

1 Phosphat-Tablette ≈ 200 mg

Phosphor je Tablette eines verschreibungspflichtigen Kalium-Natrium-Phosphat-Präparats (6,4 mmol laut Fachinformation, eigene Umrechnung). Tagesdosis 5 bis 8 Tabletten, nur ärztlich

Phosphat-Tabletten: Wann sie sinnvoll sind und warum sie in ärztliche Hand gehören

Reicht das Essen nicht, bei mittlerem Mangel, anhaltendem Nierenverlust oder wenn jemand kaum essen kann, verordnet die Praxis Phosphatsalze zum Schlucken aus Kalium- und Natriumphosphat. Eine Tablette liefert rund 6,4 mmol Phosphat, knapp 200 mg Phosphor; laut Fachinformation beginnt die Behandlung mit fünf bis acht Tabletten am Tag unter fortlaufender Kontrolle. Frei verkäuflich sind sie aus gutem Grund nicht: Jede Tablette bringt Kalium und Natrium mit, zu viel Phosphat auf einmal lässt das Calcium fallen, und Durchfall ist die häufigste Nebenwirkung. Einnahme zu den Mahlzeiten, nicht mit Antazida oder Calciumpräparaten.

Bei einem niedrigen Phosphatwert ist die wichtigste Frage nicht, welches Präparat, sondern warum. Wer die Ursache übersieht, füllt ein Fass mit Loch. Bei leichten Formen reicht oft, was im Kühlschrank steht: Milch, Joghurt, Käse. Tabletten gehören in ärztliche Hand, weil sie Kalium und Natrium mitbringen und der Wert engmaschig kontrolliert werden muss.

Joerg Hauke, Ernährungsexperte, fachliche Prüfung dieses Artikels

Infusion im Krankenhaus: Bei schwerem Mangel mit Beschwerden

Unter 0,32 mmol/l (1,0 mg/dl) oder bei Atemschwäche, Herzrhythmusstörungen, Verwirrtheit oder Muskelzerfall wird Phosphat über die Vene gegeben: langsam, über mindestens sechs Stunden, mit Kontrollen von Phosphat und Calcium, weil ein zu schneller Anstieg das Calcium absacken lässt. Über etwa 0,65 mmol/l geht es mit Tabletten oder Essen weiter. Dosierungen nennen wir bewusst nicht, sie hängen von Gewicht, Nierenfunktion und Ausgangswert ab.

Wie schnell steigt der Wert wieder? Eine pauschale Zahl gibt es nicht. Unter einer Infusion zeigt der Kontrollwert nach sechs Stunden die Richtung, die Normalisierung dauert Tage. Nach einer Eiseninfusion braucht es Geduld bis Woche 12, bei Phosphatdiabetes bleibt es eine Dauertherapie. Die Muskelschwäche bessert sich meist innerhalb weniger Tage, die Knochen brauchen Monate.

Nichts auf eigene Faust

Keine Phosphat-Tabletten oder „Phosphor-Kapseln“ ohne Verordnung, keine doppelte Dosis, wenn der Wert nicht schnell genug steigt, Antazida oder Phosphatbinder nicht selbst absetzen. Bei Nierenschwäche jede zusätzliche Phosphatzufuhr, auch über Milch und Käse, mit der Nephrologie absprechen.

06 Ernährung

Phosphat in Lebensmitteln: Wo am meisten drinsteckt

Phosphor folgt dem Eiweiß: viel in Käse, Milch, Eiern, Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen, wenig in Obst, Gemüse, Reis, Zucker und Öl. Deshalb muss fast niemand über die Versorgung nachdenken, und deshalb bedienen die meisten Suchergebnisse Nierenkranke, die Phosphat meiden sollen. Dieses Kapitel ist für die andere Seite: für alle, die nach Eiseninfusion, Krankheit oder mit wenig Appetit wieder auf einen guten Wert kommen wollen.

Phosphatreiche Lebensmittel: Die Top 10 pflanzlich und tierisch

Die Balken zeigen Phosphor pro 100 g, wie es auf dem Teller liegt: Hülsenfrüchte gekocht, Fleisch und Fisch gegart, Kerne und Haferflocken trocken. Kerne führen, aber die Portion ist klein: 30 g Kürbiskerne 370 mg. Bei Käse und Fisch kommt die Menge über die Portion: 100 g Sardinen 490 mg, 150 g Hähnchenbrust 387 mg.

Phosphor pro 100 g: Top 10 pflanzlich und tierisch

  1. Hanfsamen (geschält): 1650 mg
  2. Kürbiskerne (getrocknet): 1233 mg
  3. Sonnenblumenkerne: 1155 mg
  4. Chiasamen: 860 mg
  5. Sesam (geröstet): 638 mg
  6. Cashewkerne (roh): 593 mg
  7. Haferflocken (trocken): 523 mg
  8. Mandeln: 481 mg
  9. Tofu (fest): 190 mg
  10. Linsen (gekocht): 180 mg

USDA SR Legacy, mg Phosphor pro 100 g. Portionen: 30 g Kürbiskerne 370 mg, 30 g Sonnenblumenkerne 347 mg, 40 g Haferflocken 209 mg, 30 g Mandeln 144 mg, 150 g Linsen 270 mg. Kürbiskerne: BLS nennt nur 516 mg, Abweichung ungeklärt. Aus Pflanzen kommt weniger als die Hälfte an.

Tierisch oder pflanzlich: Wie viel Phosphor ankommt

Aus tierischen Lebensmitteln nimmt der Darm 40 bis 60 Prozent des Phosphors auf, aus Vollkorn, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen weniger als die Hälfte, weil es dort als Phytat gebunden ist; Einweichen, Keimen und Sauerteig helfen. Vegan versorgt trotzdem: Tofu, Linsen, Haferflocken, Vollkornbrot, Mandeln und angereicherte Sojamilch bringen an einem Beispieltag rund 1.250 mg, mehr als das Doppelte des Schätzwerts. Knapper sind dort eher Vitamin B12, Vitamin D und Calcium.

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Wie viel Phosphor brauchst du pro Tag?

550mg pro Tag

Erwachsene ab 19: 550 mg am Tag als Schätzwert der DGE (seit 2024, vorher 700 mg). Ein Frühstück aus 250 ml Milch, 40 g Haferflocken und 30 g Mandeln deckt das schon (563 mg).

Phosphat-Zusatzstoffe: E 338 bis E 452 erkennen

Phosphorsäure (E 338) säuert Cola, Natrium-, Kalium- und Calciumphosphate (E 339 bis E 341) halten Schmelzkäse cremig und Backpulver aktiv, Di-, Tri- und Polyphosphate (E 450 bis E 452) machen Brühwurst saftig und binden Wasser in Fertiggerichten. Dieses Phosphat ist frei und wird fast vollständig aufgenommen; Schmelzkäse mit 641 mg je 100 g plus Schmelzsalzen liefert deshalb mehr verwertbares Phosphat als Emmentaler mit 574 mg. Die EFSA hat 2019 eine Sicherheitsgrenze von 40 mg je Kilogramm Körpergewicht und Tag festgelegt, Kinder mit viel Cola, Fertigprodukten und Wurst überschreiten sie.

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Wie viel Phosphor steckt in …?

Werte in mg pro 100 g, wie gegessen. Die Ampel bewertet die übliche Portion: ab 200 mg viel, 80 bis 199 mg mittel, darunter wenig. Tipp ein, was auf dem Teller liegt, oder wähle eine Gruppe.

  • Vollmilch 3,5% Fett Milch 84 mgPortion 250 g = 210 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Milch 1,5% fettarm fettarme Milch 95 mgPortion 250 g = 238 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Magermilch 101 mgPortion 250 g = 253 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Buttermilch 89 mgPortion 250 g = 223 mg, wie verzehrt (BLS)
  • Kefir 3,5% Fett 106 mgPortion 200 g = 213 mg, wie verzehrt (BLS)
  • Schlagsahne, mind. 30% Fett 63 mgPortion 30 g = 19 mg, wie verzehrt (BLS)
  • Joghurt, Vollmilch, natur 95 mgPortion 150 g = 143 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Joghurt, Magermilch, natur 157 mgPortion 150 g = 236 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Joghurt griechisch, fettarm 137 mgPortion 150 g = 206 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Speisequark, Magerstufe Magerquark, Topfen 236,5 mgPortion 200 g = 473 mg, wie verzehrt (BLS)
  • Speisequark, 40% Fett i.Tr. Sahnequark, Topfen 187 mgPortion 200 g = 374 mg, wie verzehrt (BLS)
  • Vollmilchpulver 714 mgPortion 20 g = 143 mg, wie verzehrt (BLS)
  • Parmesan, hart Hartkäse 694 mgPortion 20 g = 139 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Emmentaler / Schweizer Käse Emmentaler, Schweizer Käse, Schnittkäse 574 mgPortion 30 g = 172 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Gouda 546 mgPortion 30 g = 164 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Schmelzkäse 641 mgPortion 30 g = 192 mg, wie verzehrt (USDA). Kann Phosphat-Zusatzstoffe enthalten, die fast vollständig aufgenommen werden. US-Datensatz, Schmelzsalze
  • Mozzarella, teilentrahmt 463 mgPortion 30 g = 139 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Feta 337 mgPortion 30 g = 101 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Frischkäse 107 mgPortion 30 g = 32 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Hüttenkäse / Cottage Cheese, cremig Hüttenkäse, körniger Frischkäse 159 mgPortion 150 g = 239 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Hähnchenbrust, gegrillt, ohne Haut 258 mgPortion 150 g = 387 mg, gegart (USDA)
  • Putenbrust, gebraten 253 mgPortion 150 g = 380 mg, gegart (USDA)
  • Hähnchenbrust, geschmort 165 mgPortion 150 g = 248 mg, gegart (USDA)
  • Rinderhackfleisch 85/15, gebraten 211 mgPortion 125 g = 264 mg, gegart (USDA)
  • Schweinelende, mager, geschmort 303 mgPortion 150 g = 455 mg, gegart (USDA)
  • Lammkeule, mager, gebraten 234 mgPortion 150 g = 351 mg, gegart (USDA)
  • Rinderleber, geschmort 497 mgPortion 100 g = 497 mg, gegart (USDA)
  • Kochschinken, extra mager 304 mgPortion 30 g = 91 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Honigschinken, geräuchert, gegart 384 mgPortion 30 g = 115 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Frankfurter Würstchen Wiener, Würstchen 206 mgPortion 80 g (1 Stück) = 165 mg, wie verzehrt (USDA). Kann Phosphat-Zusatzstoffe enthalten, die fast vollständig aufgenommen werden
  • Salami 229 mgPortion 20 g = 46 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Bologna / Lyoner Lyoner, Fleischwurst 212 mgPortion 30 g = 64 mg, wie verzehrt (USDA). Kann Phosphat-Zusatzstoffe enthalten, die fast vollständig aufgenommen werden
  • Lachs, Zucht, gegart 252 mgPortion 125 g = 315 mg, gegart (USDA)
  • Thunfisch, frisch, gegart 326 mgPortion 125 g = 408 mg, gegart (USDA)
  • Kabeljau, Atlantik, gegart Kabeljau, Dorsch 138 mgPortion 150 g = 207 mg, gegart (USDA)
  • Hering, Atlantik, gegart 303 mgPortion 100 g = 303 mg, gegart (USDA)
  • Sardinen, in Öl, mit Gräten 490 mgPortion 100 g = 490 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Garnelen, gegart 237 mgPortion 100 g = 237 mg, gegart (USDA)
  • Ei, hart gekocht Hühnerei, Frühstücksei 172 mgPortion 60 g (1 Ei) = 103 mg, gegart (USDA)
  • Eigelb, gekocht 590 mgPortion 18 g (1 Eigelb) = 106 mg, gegart (BLS)
  • Eiklar, gekocht 21 mgPortion 33 g (1 Eiklar) = 7 mg, gegart (BLS)
  • Linsen, gekocht 180 mgPortion 150 g = 270 mg, gekocht (USDA)
  • Kichererbsen, gekocht 168 mgPortion 150 g = 252 mg, gekocht (USDA)
  • Kidneybohnen, gekocht 142 mgPortion 150 g = 213 mg, gekocht (USDA)
  • Weiße Bohnen, gekocht 144 mgPortion 150 g = 216 mg, gekocht (USDA)
  • Schwarze Bohnen, gekocht 140 mgPortion 150 g = 210 mg, gekocht (USDA)
  • Tofu, fest, mit Calciumsulfat Tofu 190 mgPortion 100 g = 190 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Sojamilch, ungesüßt, mit Calcium angereichert 87 mgPortion 250 g = 218 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Erdnüsse, roh 376 mgPortion 30 g = 113 mg, roh (USDA)
  • Erdnussbutter 335 mgPortion 20 g = 67 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Haferflocken, trocken Porridge, Hafer, Müsli 523 mgPortion 40 g = 209 mg, trocken (USDA)
  • Vollkornbrot 212 mgPortion 60 g (2 Scheiben) = 127 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Weißbrot 98 mgPortion 60 g (2 Scheiben) = 59 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Roggenbrot 125 mgPortion 60 g (2 Scheiben) = 75 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Quinoa, roh 457 mgPortion 60 g = 274 mg, trocken (USDA)
  • Quinoa, gekocht 152 mgPortion 150 g = 228 mg, gekocht (USDA)
  • Reis, weiß, gekocht 43 mgPortion 150 g = 65 mg, gekocht (USDA)
  • Nudeln, gekocht 58 mgPortion 200 g = 116 mg, gekocht (USDA)
  • Granola / Müsli, selbstgemacht Müsli, Granola 431 mgPortion 50 g = 216 mg, trocken (USDA)
  • Cornflakes / Frühstücksflocken mit Rosinen Cornflakes, Frühstücksflocken 357 mgPortion 40 g = 143 mg, trocken (USDA)
  • Kürbiskerne, getrocknet Kürbiskerne 1233 mgPortion 30 g = 370 mg, trocken (USDA). BLS nennt nur 516 mg, Abweichung ungeklärt
  • Sonnenblumenkerne, geröstet, ungesalzen 1155 mgPortion 30 g = 347 mg, trocken (USDA)
  • Hanfsamen, geschält 1650 mgPortion 30 g = 495 mg, roh (USDA)
  • Chiasamen, getrocknet 860 mgPortion 15 g = 129 mg, trocken (USDA)
  • Sesam, ganz, geröstet 638 mgPortion 15 g = 96 mg, geröstet (USDA)
  • Mandeln 481 mgPortion 30 g = 144 mg, roh (USDA)
  • Cashewkerne, roh 593 mgPortion 30 g = 178 mg, roh (USDA)
  • Walnüsse 346 mgPortion 30 g = 104 mg, roh (USDA)
  • Haselnüsse 290 mgPortion 30 g = 87 mg, roh (USDA)
  • Paranüsse 725 mgPortion 30 g = 218 mg, roh (USDA)
  • Pistazien, roh 490 mgPortion 30 g = 147 mg, roh (USDA)
  • Pekannüsse 277 mgPortion 30 g = 83 mg, roh (USDA)
  • Brokkoli, gekocht 67 mgPortion 150 g = 101 mg, gekocht (USDA)
  • Spinat, gekocht 56 mgPortion 150 g = 84 mg, gekocht (USDA)
  • Kartoffel, gekocht Kartoffeln 44 mgPortion 200 g = 88 mg, gekocht (USDA)
  • Karotte, roh 35 mgPortion 80 g = 28 mg, roh (USDA)
  • Tomate, roh 24 mgPortion 100 g = 24 mg, roh (USDA)
  • Gurke, roh 24 mgPortion 100 g = 24 mg, roh (USDA)
  • Champignons, roh 120 mgPortion 80 g = 96 mg, roh (USDA)
  • Austernpilze, roh 120 mgPortion 80 g = 96 mg, roh (USDA)
  • Banane 22 mgPortion 120 g = 26 mg, roh (USDA)
  • Avocado 52 mgPortion 100 g = 52 mg, roh (USDA)
  • Kiwi, grün 34 mgPortion 80 g = 27 mg, roh (USDA)
  • Apfel, mit Schale 13 mgPortion 150 g = 20 mg, roh (USDA)
  • Orange 14 mgPortion 150 g = 21 mg, roh (USDA)
  • Trockenaprikosen 71 mgPortion 30 g = 21 mg, getrocknet (USDA)
  • Trockenpflaumen Backpflaumen 69 mgPortion 30 g = 21 mg, getrocknet (USDA)
  • Rosinen 101 mgPortion 30 g = 30 mg, getrocknet (USDA)
  • Kaffee, gebrüht Filterkaffee 6,2 mgPortion 200 ml = 12 mg, wie verzehrt (BLS)
  • Cola, koffeinhaltig Limonade, Softdrink 15 mgPortion 330 ml = 50 mg, wie verzehrt (BLS). Kann Phosphat-Zusatzstoffe enthalten, die fast vollständig aufgenommen werden
  • Cola, koffeinhaltig, mit Süßungsmitteln Cola light, Cola zero 17 mgPortion 330 ml = 56 mg, wie verzehrt (BLS). Kann Phosphat-Zusatzstoffe enthalten, die fast vollständig aufgenommen werden
  • Bier 14 mgPortion 330 ml = 46 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Rotwein 23 mgPortion 150 ml = 35 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Weißwein 18 mgPortion 150 ml = 27 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Apfelsaft 7 mgPortion 200 ml = 14 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Orangensaft 17 mgPortion 200 ml = 34 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Kakaopulver, ungesüßt Kakao, Backkakao 734 mgPortion 10 g = 73 mg, trocken (USDA)
  • Mandelmilch, ungesüßt 9 mgPortion 250 ml = 23 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Tiefkühlpizza, Käse Pizza 354 mgPortion 300 g (1 kleine Pizza) = 1062 mg, wie verzehrt (USDA). Kann Phosphat-Zusatzstoffe enthalten, die fast vollständig aufgenommen werden
  • Milchschokolade 208 mgPortion 25 g = 52 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Instant-Pudding, kalorienreduziert, Pulver Puddingpulver 1660 mgPortion 15 g = 249 mg, trocken (USDA)
  • Frühstücksriegel, Hafer/Rosinen Müsliriegel 277 mgPortion 35 g = 97 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Mozzarella, fettfrei 656 mgPortion 30 g = 197 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Frischkäse, fettarm 152 mgPortion 30 g = 46 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Hüttenkäse, 2% Fett 150 mgPortion 150 g = 225 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Bologna 227 mgPortion 30 g = 68 mg, wie verzehrt (USDA). Kann Phosphat-Zusatzstoffe enthalten, die fast vollständig aufgenommen werden
  • Kabeljau, Pazifik, gegart Kabeljau, Dorsch, Pazifik 205 mgPortion 150 g = 308 mg, gegart (USDA)
  • Buchweizen, roh 347 mgPortion 60 g = 208 mg, trocken (USDA)
  • Hirse, gekocht 100 mgPortion 150 g = 150 mg, gekocht (USDA)
  • Zucchini, gekocht 37 mgPortion 150 g = 56 mg, gekocht (USDA)
  • Paprika, rot, roh 26 mgPortion 100 g = 26 mg, roh (USDA)
  • Zwiebel, roh 29 mgPortion 50 g = 15 mg, roh (USDA)
  • Morcheln, roh 194 mgPortion 80 g = 155 mg, roh (USDA)
  • Erdbeeren, roh 24 mgPortion 150 g = 36 mg, roh (USDA)
  • Weintrauben, hell 20 mgPortion 100 g = 20 mg, roh (USDA)
  • Feigen, getrocknet 67 mgPortion 30 g = 20 mg, getrocknet (USDA)
  • Sesam-Mus Tahini, Sesampaste 790 mgPortion 15 g = 119 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Vegetarische Frankfurter Veggie-Würstchen 344 mgPortion 80 g (1 Stück) = 275 mg, wie verzehrt (USDA). Kann Phosphat-Zusatzstoffe enthalten, die fast vollständig aufgenommen werden
  • Reis, weiß, instant/vorgekocht 118 mgPortion 60 g = 71 mg, trocken (USDA)
  • Buchweizengrütze, geröstet, gekocht 70 mgPortion 150 g = 105 mg, gekocht (USDA)
  • Espresso 7 mgPortion 30 ml = 2 mg, wie verzehrt (USDA)
  • Kefir aus entrahmter Milch 109,7 mgPortion 200 g = 219 mg, wie verzehrt (BLS)

Was die Suchanfragen wissen wollen: Kaffee enthält kaum Phosphor, ein Becher rund 12 mg. Haferflocken liegen mit 523 mg je 100 g vorn, 40 g Porridge liefern 209 mg. Obst ist phosphorarm, eine Banane 26 mg. Quark schlägt Joghurt deutlich: 200 g Magerquark rund 470 mg. Hartkäse ist die dichteste Alltagsquelle.

Phosphorreiche Lebensmittel auf einer Arbeitsplatte: Milch, Quark, Emmentaler, Linsen, Haferflocken, Kürbiskerne, Eier, Lachs, Sardinen und Tofu
Phosphor folgt dem Eiweiß: Milchprodukte, Käse, Eier, Fisch, Hülsenfrüchte und Kerne decken den Tagesbedarf mit einer einzigen Mahlzeit.

Trinkmahlzeit als phosphorreiche Ergänzung, wenn der Appetit fehlt

Knapp wird Phosphor nicht am vollen Teller, sondern am leeren: nach einer Krankheit, im Alter, bei Kauproblemen oder in Wochen, in denen nichts schmeckt. Eine Flasche Trinkmahlzeit liefert je nach Sorte 216 bis 280 mg Phosphor, 31 bis 40 Prozent des Referenzwerts von 700 mg. Bei Nierenerkrankung zählt jede Phosphatquelle und wird mit der Nephrologie abgesprochen; nach einer langen Hungerphase wird auch mit Trinknahrung langsam und ärztlich begleitet aufgebaut.

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Trinkmahlzeit: eine vollwertige Mahlzeit aus der Flasche

26 Vitamine und Mineralstoffe, darunter Phosphor, Calcium und Vitamin D. Phosphor trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Erhaltung normaler Knochen bei. Referenzwert für Phosphor: 700 mg pro Tag (NRV). Bei Nierenerkrankung Phosphatzufuhr ärztlich absprechen; nach langer Hungerphase Kostaufbau ärztlich begleiten.

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Ältere, Alkohol, Intensivstation, Kinder: Wer bei Phosphat genauer hinsehen muss

Bei gesunden Erwachsenen mit Appetit fällt Phosphat nie auf. Die Ausnahmen sind Menschen, bei denen mehrere Wege gleichzeitig kippen: wenig Essen plus Verlust plus Verschiebung. Und am Ende die Gruppe, für die dieser Artikel spiegelverkehrt gilt.

Ältere Menschen und Mangelernährung

Im Alter kommt vieles zusammen: kleiner Appetit, Kauprobleme, Entwässerungsmittel oder Antazida, Vitamin-D-Mangel, Klinikaufenthalte ohne richtige Mahlzeit. Zusammen drücken sie den Wert, und beim Wieder-Essen nach Infektion oder Operation droht das Refeeding-Muster. NICE nennt als Warnzeichen einen BMI unter 18,5 mit mehr als 10 Prozent Gewichtsverlust in sechs Monaten oder einen BMI unter 16, mehr im Artikel zur Mangelernährung. Vor dem Aufbau die Elektrolyte messen lassen, Phosphat eingeschlossen.

Alkohol und Diabetes sind die Klassiker: Alkohol trifft alle Wege, in Kombination mit Ketoazidose oder Sepsis haben laut StatPearls bis zu 80 Prozent einen niedrigen Wert, gefürchtet ist die Rhabdomyolyse; im Entzug gehören Phosphat, Kalium, Magnesium und Thiamin dazu. Bei Diabetes zählt die Ketoazidose: Mit dem Zucker scheidet die Niere Phosphat aus, und mit Beginn der Insulinbehandlung wandert es in die Zellen, weshalb Kliniken den Wert in der Erholung kontrollieren.

Intensivstation, große Operationen, Kinder

Auf der Intensivstation treffen alle Auslöser aufeinander: Sepsis, Beatmung, Insulin, Entwässerung, dann der Beginn der Ernährung über Sonde oder Vene. Die deutsche Leitlinie zur klinischen Ernährung in der Intensivmedizin von 2018 macht Phosphat zur Steuergröße: Unter 0,65 mmol/l wird die Kalorienzufuhr gesenkt und Phosphat ersetzt. Wenn nach einer großen Operation „langsam aufgebaut“ wird, ist das Schutz. Bei Kindern liegt der Normalwert höher (4,0 bis 7,0 mg/dl); die wichtigste Ursache ist der angeborene Phosphatdiabetes. Schwangere und Stillende brauchen laut DGE nicht mehr Phosphor als andere Erwachsene.

Älterer Mann mit einer kleinen Mahlzeit aus Rührei und einem Glas Milch am Küchentisch: Bei wenig Appetit zählt, dass jede Mahlzeit vollständig ist
Bei wenig Appetit zählt jede Mahlzeit: Ei, Milch, Quark und Käse bringen viel Phosphor in kleinen Portionen.

Zu viel Phosphat im Körper: Symptome und Ursachen

Die Hyperphosphatämie über 1,45 mmol/l (4,5 mg/dl) ist bei gesunden Nieren selten, meist ein Laborartefakt oder Zellzerfall. Bei Nierenschwäche ist sie die Regel, bei Dialyse sind 50 bis 74 Prozent betroffen. Symptome macht der hohe Wert lange nicht; er bindet Calcium (Krämpfe, Kribbeln) und lagert sich über Jahre in Gefäßwänden und Haut ab: Verkalkung, Herzrisiko, bei Dialyse Juckreiz. Dann gilt: phosphatarme Ernährung nach Vorgabe der Nephrologie, Zutatenlisten auf E 338 bis E 452 prüfen, Phosphatbinder zu den Mahlzeiten; KDIGO empfiehlt seit 2017, nur erhöhte Werte zu senken.

Bei Nierenschwäche gilt das Gegenteil

Wer eine chronische Nierenerkrankung hat oder an der Dialyse ist, braucht keine phosphorreiche Ernährung, sondern die Vorgaben der Nephrologie. Die Tabellen und Tipps hier richten sich an Menschen mit zu niedrigem Wert. Bei erhöhtem Phosphat zuerst in der Praxis fragen, auch vor Trinknahrung.

08 Nachschlagen

Häufige Fragen zu Phosphatmangel

Wie macht sich Phosphatmangel bemerkbar?

Meist gar nicht, ein leichter Mangel ist ein Zufallsbefund. Wird er stärker: Muskelschwäche, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Kribbeln; unter 0,32 mmol/l flache Atmung, Herzrhythmusstörungen, Verwirrtheit. Bleibt der Wert Monate niedrig, schmerzen die Knochen. Appetitlosigkeit, Gelenkschmerzen oder Haarausfall sind nicht belegt.

Was tun gegen Phosphatmangel?

Zuerst die Ursache finden: Eiseninfusion, Refeeding, Antazida, Entwässerungsmittel, Alkohol, Nebenschilddrüse, Vitamin-D-Mangel. Bei leichtem Mangel reichen Zeit, Kontrolle und phosphorreiches Essen, etwa ein Liter fettarme Milch am Tag. Bei mittlerem Mangel verordnet die Praxis Phosphatsalze, bei schwerem gibt die Klinik Phosphat über die Vene.

Woher kommt der Phosphatmangel?

Von drei Wegen: zu wenig Aufnahme im Darm (Vitamin-D-Mangel, Durchfall, Antazida), zu viel Verlust über die Niere (Nebenschilddrüse, Eisencarboxymaltose, Entwässerungsmittel, Tenofovir, Phosphatdiabetes) oder Verschiebung in die Zellen (Refeeding, Insulin, Alkoholentzug). Das Essen allein ist bei Gesunden fast nie die Ursache.

Was ist der Unterschied zwischen Phosphor und Phosphat?

Phosphor ist das chemische Element (P, Ordnungszahl 15), Phosphat die Verbindung mit Sauerstoff, in der es in Lebensmitteln und im Körper vorkommt. Referenzwerte rechnen in Milligramm Phosphor, Laborbefunde messen Phosphat im Blut. Beim Menschen meinen beide Wörter dasselbe.

Welches Essen hat viel Phosphat? Welches Obst enthält viel Phosphor?

Kerne und Samen (Kürbiskerne 1.233 mg, Sonnenblumenkerne 1.155 mg je 100 g), Hartkäse (Parmesan 694, Emmentaler 574 mg), Sardinen mit Gräten (490 mg), Haferflocken (523 mg), Fleisch und Fisch (250 bis 500 mg), Hülsenfrüchte gekocht (140 bis 180 mg), Milch (84 bis 101 mg je 100 ml). Obst ist phosphorarm: Banane 22 mg, Avocado 52 mg.

Hat Kaffee Phosphat? Haben Haferflocken viel Phosphor?

Kaffee kaum: rund 6 mg je 100 ml, ein Becher 12 mg. Haferflocken dagegen viel: 523 mg je 100 g, 40 g Porridge liefern 209 mg, mit 200 ml Milch rund 380 mg, zwei Drittel des Tagesschätzwerts. Einweichen über Nacht macht das Phytat-Phosphor besser verfügbar.

Ist Käse phosphatreich? Hat Quark viel Phosphat?

Ja, beides. Parmesan 694 mg, Emmentaler 574, Gouda 546, Mozzarella 463, Feta 337, Frischkäse nur 107 mg je 100 g. Quark schlägt Joghurt, weil er mehr Eiweiß hat: Magerquark rund 237 mg je 100 g, Vollmilchjoghurt 95 mg. Schmelzkäse enthält zusätzlich Schmelzsalze.

Ist Phosphat schlecht für die Nieren? Was entzieht dem Körper Phosphat?

Bei gesunden Nieren nicht, bis 3.000 mg am Tag gelten als unbedenklich. Bei Nierenschwäche staut sich Phosphat und schadet Gefäßen und Knochen. Entziehen können Phosphat: Antazida, Phosphatbinder, Entwässerungsmittel, Kortison, Tenofovir, viel Alkohol, Durchfall, Parathormon, FGF23 nach Eiseninfusion und Insulin.

Quellen · 43 Quellen anzeigen
  1. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, Phosphor. 3. Auflage 2025 (Überarbeitung 2024).
  2. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): DGE veröffentlicht überarbeitete Referenzwerte für Eisen, Phosphor und Fluorid. Pressemeldung 2024.
  3. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): FAQ Phosphor (Zufuhr laut Nationaler Verzehrsstudie II: Frauen 1.023 mg, Männer 1.339 mg pro Tag).
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  11. MSD Manual, Ausgabe für medizinische Fachkreise: Übersicht zu Störungen der Phosphatkonzentration.
  12. MSD Manual, Ausgabe für medizinische Fachkreise: Hypophosphatämie. Vollständige Überprüfung Juni 2025, Aktualisierung Dezember 2025.
  13. MSD Manual, Ausgabe für medizinische Fachkreise: Hyperphosphatämie.
  14. MSD Manual, Ausgabe für medizinische Fachkreise: Hyperparathyreoidismus. Überprüfung Oktober 2024.
  15. Kaur J., Castro D.: Hypophosphatemia. StatPearls, Update 12.02.2024.
  16. Rout P., Jialal I.: Hyperphosphatemia. StatPearls, Update 12.06.2023.
  17. Universitätsklinikum Ulm, Klinische Chemie: Leistungsverzeichnis Phosphat (Referenzbereich, Tagesrhythmus, Störfaktoren). Revision 2022.
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Gregor Aßlaber
Gregor AßlaberAutor · Redakteur Saturo

Schreibt seit 2019 für Saturo über Ernährung, Nährstoffe und die Frage, wie gute Versorgung im Alltag praktisch funktioniert.

Joerg Hauke
Joerg HaukeFachliche Prüfung · Ernährungsexperte

Hat diesen Artikel am 23. September 2026 auf fachliche Richtigkeit geprüft. Die Inhalte ersetzen keine ärztliche Beratung.